TVG kämpft mit letztem Aufgebot wacker und erreicht Minimalziel

SG H2KU Herrenberg - TV Groß-Umstadt 26:23 (14:12)

Die dramatische Verletzungsmisere des TVG (Becker, Lochtenbergh, Geißler, Schulz) und die Sperre von Spielmacher Ramos-Nuez traf den TVG in Herrenberg knochenhart. Mit diesen negativen Bedingungen stand das Spiel unter den schlechtesten Vorzeichen, die überhaupt nur möglich sein konnten. Und trotzdem, zog sich der TVG achtbar aus der Affäre, konnte sogar lange Zeit die Partie offen halten und hätte beinahe für eine faustdicke Überraschung gesorgt, denn in der 52. Minute stand es immer noch 23:23. Doch dann konnte Herrenberg mit 24:23 in Führung gehen und entwickelte mit lautstarker Unterstützung des Publikums enormen Druck auf die TVG Abwehr, die dem nicht mehr standhalten konnte und letztlich noch 2 weitere Tore in der Schlussphase hinnehmen musste. Unglücklich für den TVG, der aufopferungsvoll kämpfte, am Ende mit leeren Händen da stand aber zumindest ein Minimalziel erreichte: denn am Rundenende könnte es sehr eng werden und bei einer eventuellen Punktgleicheit entscheidet der direkte Vergleich – und den hat der TVG gegen Herrenberg klar gewonnen, weil das Hinspiel mit 35:28 gewonnen werden konnte. Sicher ein kleines Trostpflaster, aber immerhin.

Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft und besonders Herrenberg zeigte von Anfang an eine kompromisslose und aggressive Abwehr, teilweise überhart, was die beiden guten Schiedsrichter Rupp/Tschierley aber von Anfang an zu unterbinden wussten. So erhielt Herrenbergs Geist bereits in der 3. Minute eine Zeitstrafe. Trotz allem, was auf dem Spiel stand, war es in der Folge eine faire Partie. Die engen Spielstände ( 5:3 in der 10. Minute, 9:9 in der 20. Minute, Halbzeit 14:12, 19:16 in der 40. Minute und 23:22 in der 50. Minute), zeigen, wie eng die Partie über die ganze Spielzeit war. Groß-Umstadt kämpfte mit allem was ging, aber die Ausfälle waren letztendlich nicht zu kompensieren. Zu viel Kraft kostete die intensiv geführte Partie, die der TVG dezimiert überstehen musste. Schade, aber gemessen an den Vorzeichen, zog sich der TVG noch achtbar aus der Affäre.

Und das weitere Positive: Noch immer hat es der TVG selbst in der Hand, den drohenden Abstieg zu vermeiden, denn noch stehen 4 Spiele aus und nächste Woche geht es gegen einen weiteren direkten Tabellennachbarn, den TSV Neuhausen, der punktgleich mit dem TVG ist. So nahm auch die Mannschaft – so komisch es klingen mag – die positiven Aspekte des Spieles in Herrenberg mit nach Hause und will nun unbedingt die noch notwendigen Punkte in den nächsten Partien erkämpfen.

Trainer Tim Beckmann: „Ich muss meiner Mannschaft trotz der Niederlage ein großes Kompliment machen, sie hat alles gegeben und ging über die körperlichen Grenzen. Nach dem Spiel hätten wir ein Sauerstoffzelt in der Kabine brauchen können. Jetzt müssen wir uns so schnell es geht regenerieren und nächste Woche zuschlagen. Wir schaffen das!“

Am nächsten Sonntag, 21.04.2013 muss der TVG zuhause gegen einen weiteren Mitkonkurrenten bestehen. Dann spielt er um 18.00 Uhr in der Groß-Umstädter Heinrich Klein Halle gegen den TSV Neuhausen/Filder.

TVG:

Sahm , Ketelaer

Grunwaldt , Blank 2, See 9/5, Acic 4, Kraus 4, Lehmer , Funck , Kramer 3, Schulz 1, Baumann , Fetzer

Zeitstrafen: 3
Siebenmeter: 6/5

SG H2KU Herrenberg:

Rebmann, Barthold

Hörer 4, Rau , Klisch , Soteras-Merz 2, Tremmel 1, Rau 2, Schmiederer 7, Sattler , Dürner 3, Krämer 7, Geist, Wohlbold

Zeitstrafen: 3
Siebenmeter:

Zuschauer: 600

Schiedsrichter: Rupp/Tschierley (Weinstadt/Esslingen)

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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