Warnzeichen Halsschmerz

Vorboten einer Erkältung rechtzeitig bekämpfen
Der Hals, sagen Experten, ist so etwas wie die Burg des Körpers. Durch ihn versuchen jede Menge Feinde einzudringen. Und irgendwann, wenn die Übermacht zu groß wird, bricht die Barriere und eine Infektion beginnt. Obwohl recht kriegerisch formuliert, liegt dieser Vergleich sehr nahe an der Realität. Und jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist das Risiko besonders hoch, denn die Schleimhäute des Atemtrakts sind oft unterkühlt, ausgetrocknet und schlecht durchblutet. Es ist die Zeit der Hals- und Rachenkrankheiten. Eine neue Studie zeigt, wie eine spezielle Halsschmerztablette das Übel bei der Wurzel packen kann.

Der Hals ist - so Dr. Matthias Lohaus, Landesvorsitzender des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Berlin - die erste Abwehrstation des Körpers gegen Eindringlinge, die vielfach mit der Luft eingeatmet werden. Die größten Probleme entstehen dabei durch Erkältungsviren, die sich in bereits durch trockene Luft, Kälte und Reizstoffe geschwächten Schleimhäuten festsetzen können. Deshalb ist es im Winter besonders wichtig, durch die Nase zu atmen. Die Nasenatmung nämlich befeuchtet die Atemluft und verhindert ein Austrocknen der Schleimhäute. Sehr hilfreich ist es auch, die Raumluft gerade während der Heizperiode regelmäßig anzufeuchten - häufig reicht schon das Aufstellen einer flachen, mit Wasser gefüllten Schale auf einem Heizkörper. Auch Zimmerpflanzen tragen dazu bei, die Luftfeuchtigkeit nicht zu weit absinken zu lassen.

Aggressive Eindringlinge
Irgendwann aber ist es dann geschehen: Erkältungserreger haben sich festgesetzt. Ist es erst einmal zu einem solchen Befall gekommen, geht alles meist sehr schnell. In der Regel innerhalb von 24 Stunden vermehren sich die Keime explosionsartig und lösen eine Entzündung der Schleimhäute aus. Das kann - je nach Ort des Befalls - eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis) sein, oder es trifft die Rachenschleimhaut (Pharyngitis) oder die Stimmbänder. Wenn man Pech hat, kommt alles zusammen. Dann bleibt es nicht bei einfachen Schluckbeschwerden. Unangenehmer Reizhusten kommt hinzu, Fieber entsteht als Zeichen erhöhter körperlicher Abwehrtätigkeit. Kratzen und Brennen im Hals, Heiserkeit oder Trockenheitsgefühl komplettieren als Folge geschwollener, entzündeter Schleimhäute das Gefühl, richtig krank zu sein.

Wichtig: schmerzstillend und antiviral therapieren!
Die Verursacher solcher Halsschmerzen sind meist Viren, in der Mehrzahl der Fälle sogenannte Erkältungsviren. Und gegen Viren helfen nur ganz wenige Medikamente. Antibiotika gehören nicht dazu und daher ist es in der Regel am Anfang der Infektion auch sinnlos, vom Hausarzt deren Verschreibung zu verlangen. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Und Bakterien verbreiten sich meist erst als Folge einer schon längere Zeit anhaltenden Entzündung im Hals. Vorher - und das ist entscheidend - gibt es wirksame und schonende Alternativen. Alternativen, die vor allem schnell eingesetzt werden müssen. Denn je früher man den Körper bei seiner Abwehr unterstützt, um so höher sind die Chancen, den Erregerbefall völlig in den Griff zu bekommen, wie auch Dr. Ursula Sellerberg, Sprecherin der Bundesapothekerkammer in Berlin, betont. Eine extrem wirkungsvolle und schonende Methode der Erregerbekämpfung ist der Einsatz sogenannter Antiseptika. Darunter verstehen Experten Wirkstoffe, die lebendes Gewebe von anhaftenden Mikroorganismen wie Viren, Pilzen und Bakterien gezielt befreien. Da Antiseptika nur an der betroffenen Oberfläche wirken - sie also "desinfizieren" -, belasten sie den Körper nicht unnötig und werden sehr gut vertragen. Aus diesem Grund empfehlen immer mehr HNO-Ärzte die Verwendung moderner Halstabletten mit Mehrfachwirkung auf Antiseptikabasis.

Neue Studie beweist antivirale Wirkung
Eine besondere Zusammensetzung von Antiseptika ist nicht nur gegen Bakterien wirksam, sondern insbesondere auch gegen Grippeviren! Das zeigen jetzt die Ergebnisse einer brandneuen Studie zur antiviralen Wirksamkeit spezieller Halstabletten (Prüfpräparat: neo-angin Halstabletten, rezeptfrei, Apotheken). Denn deren antiseptische Inhaltsstoffe hemmen ein für die Virenvermehrung unbedingt notwendiges Enzym, so das überzeugende Resultat dieser wissenschaftlichen Untersuchung. Die explosionsartige Virenverbreitung unterbleibt so und damit wird dem Halsschmerz die "Überlebensgrundlage" entzogen. Man packt also das Übel an der Wurzel. Eine sinnvolle Therapie gegen Halsschmerzen muß darüber hinaus versuchen, die Schmerzen in Hals, Rachen und manchmal auch in den Ohren möglichst schnell zu lindern. Hierzu ist in den Halstabletten noch zusätzlich der Wirkstoff Levomenthol enthalten. Zur Wirksamkeit dieser antiseptischen und schmerzstillenden Therapie lieferten bereits frühere Studien aussagekräftige Befunde. So besserten sich bei über 95 Prozent der Patienten Halsschmerzen und Schluckbeschwerden nach etwa drei Minuten, bereits während des Lutschens der Halstablette. Nach etwa 15 Minuten verschwanden die Schmerzen in der Regel für eine Zeitspanne von fast einer Stunde. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang der direkte Kontakt der Wirkstoffe mit der infizierten Schleimhautoberfläche. Außerdem wird durch das Lutschen der Halstabletten die Speichelproduktion angeregt. Mehr Speichel hält die Schleimhäute feuchter und damit abwehrstark und hilft gleichzeitig, Viren und Bakterien leichter aus der Mund-/Rachenregion auszuschwemmen. Antivirale sowie antibakterielle Wirkung, Schmerzlinderung und Förderung des Speichelflusses - mit dieser Vierfachwirkung lindern zeitgemäße Halsschmerz-Therapeutika die Infektionsplage.

Schnelles Handeln entscheidet
Nicht genügend betonen kann man allerdings den Zeitfaktor. Denn je schneller Erregern die "rote Karte" gezeigt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, unbeschadet die Erregerattacke zu überstehen. Wichtig aber ist es zudem, den Körper in der kalten Jahreszeit ausreichend mit Vitalstoffen wie Zink oder Selen und bewußter Ernährung zu versorgen. Dann bleibt das Immunsystem fit und kann gut vor Halsschmerzen und lästigen Erkältungen schützen. Keine Sorge also vor der kalten, nassen und doch vielfach so schönen Jahreszeit.

Weitere Informationen zum Thema Halsschmerzen gibt es unter
www.erkaeltung-online.com

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