Pädscherstrampler trotzen dem Wetter

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Zu der Wanderfreizeit der Pädscherstrampler vom 14. bis 17. Juni 2012 fanden sich 27 Wanderfreunde in Braunshausen im Hochsauerland ein. Auch die Wanderfreunde der HPE (aus dem betreuten Wohnen in Trebur und Erfelden) waren mit Freude dabei und sind mitgelaufen. Am Donnerstag, dem Anreisetag, traf man sich um 14 Uhr und begann mit einem ersten Erkundungsspaziergang im und ums Dorf. Hallenberg-Braunshausen liegt ca. 15 km südlich von Winterberg, hat aber schon nicht mehr ganz so hohe Berge, sondern eine wunderschöne hügelige Landschaft. Die Unterbringung im 3 Sterne Haus Wiesengrund war perfekt und das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ließ keine Wünsche offen. So traf man sich um 9:30 Uhr bei Sonnenschein vor dem Hotel zum Abmarsch zur ersten Tagestour. Leichte Anstiege, ebene Talwege, mal Wald, mal Flur mit weiten Ausblicken – ein einladendes Wandergebiet machte richtig Lust auf’s Laufen. Durch Rengershausen führte der Weg nach Sachsenberg. Dort war Mittagsrast. Dann allerdings wurde auch das Regenzeug gefordert. Mit dem Sonnenschein war es nun vorbei. Als am Nachmittag dann Neukirchen erreicht wurde, gab es auf der überdachten Terrasse einer Pizzeria noch mal eine Pause. Schließlich mussten auch auf dem letzten Stück zurück nach Braunshausen noch mal die Regenschirme aufgespannt werden. Für die gut 18 km lange Wanderung wurden wir dann abends mit einem ausgezeichneten Essen vom Buffet belohnt.
Am zweiten Wandertag wurde unsere Regenfestigkeit getestet. Um 9:30 Uhr ging es – alle regenfest gekleidet – in Richtung Hallenberg. Oben auf dem Bergrücken nach Liesen pfiff uns der Wind um die Ohren, dass wir Mühe hatten, die Schirme zu halten. Einen kurzen trockenen Zeitraum in Liesen nutzten wir für unsere Mittagspause bevor es weiter nach Hesborn ging. Hier machten wir Rast im Hotel Sonne und bekamen frischen Kaffee und Kuchen. Gestärkt und aufgewärmt führte unser Weg nun im großen Bogen wieder nach Braunshausen. Jetzt kamen wir recht nah an einem riesigen Stuhl vorbei, den wir schon auf dem Hinweg von weitem gesehen hatten. Die Hinweistafel sagt, dass es sich um den größten Holzstuhl der Welt handelt. Ein Treppenaufgang führt auf die Sitzfläche, die als Aussichtsplattform hergerichtet ist und einen weiten Blick ins Sauerland erlaubt. Etwas feucht aber frohgelaunt kehrten wir ins Hotel zurück und hatten auch heute 19 km erwandert.
Wie immer galt es, am letzten Abend der Wanderfreizeit ein großes Lob unserem Wanderführer Dietmar Plettrichs auszusprechen. Wie in den Jahren zuvor hatte er auch dieses Mal wieder einen Landstrich ausgesucht, in dem es sich lohnt zu wandern – auch bei Regen ! Verbunden mit unserem Dank war ein kleiner Präsentkorb mit typischen Naturalien aus dem Sauerland.
Am Tag unserer Rückreise ging es noch nicht auf dem direkten Wege nach Hause. Dietmar Plettrichs hatte noch eine Stadtbesichtigung mit Stadtführung in Frankenberg arrangiert. Die Stadt ist mit ihren vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern ein Schmuckstück in der Region. Die engagierte Stadtführerin gab nicht nur viele Erläuterungen zu den Häusern, sondern führte uns auch in den Hexenturm und in das alte Rathaus hinauf bis in das Trauzimmer.
Zum Abreisetag zeigte sich das Wetter wieder von der angenehmen Seite – es war trocken und sonnig – und so bleibt auch diese Wanderfreizeit bei uns in guter Erinnerung.

Abschluss in Frankenberg

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