Lausige Zeiten nach den Sommerferien

Kopfläuse sind nach wie vor unangenehme Zeitgenossen. Annähernd jedes 16. hessische Kind unter 12 Jahren wird im Laufe eines Jahres von Kopfläusen geplagt, teilt die BARMER GEK unter Bezug auf die Arzneimittelverordnungen mit. Damit ist nach Angaben der Kasse die Zahl der Betroffenen seit Jahren leicht ansteigend. 2010 wurden für 6 Prozent aller Kinder bis zu 12 Jahren Läusemittel ärztlich verordnet, 2009 waren es 5,9 Prozent und 2008 für 5,1 Prozent.

Insbesondere nach den Sommerferien beginnt Jahr für Jahr das große Krabbeln: Im dritten Quartal werden für gewöhnlich etwa ein Drittel mehr Läusemittel verschrieben als im Quartal zuvor. Hier stieg 2010 die Zahl der Verordnungen um 22 Prozent. Im Jahr 2009 hatte der Anstieg zwischen diesen beiden Quartalen sogar 64 Prozent betragen.

Kopflausbefall hat nichts mit unzureichender Körperhygiene zu tun. Läuse setzen sich auch in sauberen Haaren fest. Die Übertragung von Mensch zu Mensch geschieht durch enge zwischenmenschliche Kontakte insbesondere in Kindergärten und Schulen. Ohne Behandlung verschwinden die Läuse nicht. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, ein insektizidhaltiges Läusemittel und ein nasses Auskämmen mit einem Läusekamm zu kombinieren.

Autor:

Peter Schäfer aus Groß-Gerau

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