Was tun bei Zeckenbiss? Möglichkeiten in der Naturheilkunde

Wird man von einer Zecke gebissen, ist schnell die Angst präsent, die in den Medien gerade wieder eindringlich geschürt wird: Die Angst vor der Infektion mit Borreliose-Erregern oder mit den Erregern der FrühSommerMeningoEnzepalitis (FSME).
Gegen Borrelien gibt es keine Impfung, dafür wird die Impfung gegen die FSME Erreger umso stärker propagiert.

Was tun bei Zeckenbiss?
Wichtig ist, nach jedem Spaziergang in der Natur den Körper abzusuchen, besonders in Achselhöhlen, in der Leistengegend, im Schambereich und am Kopf.
Je eher die Zecke entfernt wird, umso geringer ist die Gefahr der Infektion.
Zur Entfernung empfiehlt sich eine Zeckenzange oder Karte.

Borreliose
Eine Borreliose kann in jedem Stadium spontan ausheilen. Ewa die Hälfte der Infektionen verläuft völlig beschwerdefrei.

Symptome für eine Infektion mit Borrelien:
Nach 7 bis 10 Tagen:
Wanderröte um die Stichstelle: roter Kreis breitet sich aus, mit Abblassung in der Mitte
manchmal Fieber und grippeartige Symptome
Im späteren Stadium:
Schwellungen der Lymphknoten
Sensibilitätsstörungen,
Lähmungen
Nach Monaten bis Jahren:
multiple Gelenkentzündungen
Herzmuskelentzündung
Gehirnentzündung

Finden Sie diese Symptome bei sich, obwohl sie sicher sind, von keiner Zecke gestochen worden zu sein, ist trotzdem die Möglichkeit gegeben, mit Borrelien infiziert worden zu sein. Inzwischen wird die Borreliose auch durch Stechmücken übertragen.

FSME

60-70 Prozent der Personen, die von einer infizierten Zecke gebissen werden, entwickeln keine Symptome. 20-30 Prozent haben grippeähnliche Symptome und bei nur 5-10 Prozent entstehen die Symptome einer Hirnhautentzündung.
Etwa 5 Prozent der Infizierten erkranken an einer Hirnhautentzündung, die problemlos ausheilen kann. Weitere 5 Prozent erkranken an einer Entzündung, die zusätzlich auch das Gehirn betrifft. Allein bei dieser Komplikation ist mit schweren Verläufen und bleibenden Schäden oder Todesfällen zu rechnen. Erste Symptome sind Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und/oder Lähmungen.

Symptome für eine Infektion mit FSME-Erregern:
Nach 7-14 Tagen:
Fieber und Grippesymptome
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall
Nach einem symptomfreien Intervall von einer Woche:
Hirnhautentzündung: Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Schwindel, Übelkeit und Nackensteife.
In seltenen Fällen können auch Krämpfe oder Lähmungen auftreten.

Sie interessieren sich für die Hintergründe?

Liegt der Verdacht nahe, dass eine Infektion mit Borrelien vorliegt, behandelt die Schulmedizin mit Antibiotika.
Die ist aus folgenden Gründen problematisch: Antibiotika können das Bakterium nur in dessen Teilungsphase abtöten. Da die Borrelien sich nur alle 12 bis 24 Stunden teilen, wäre eine Einnahmedauer von bis zu eineinhalb Jahren nötig. Dies ist aufgrund der Nebenwirkungen nicht vertretbar.
Generell kann eine einmal erfolgte Infektion oft nicht mit Antibiotika wirksam unterbunden werden, da Borrelien schon sehr kurz nach dem Stich (wenige Stunden bis 2 Tage) bereits in den Zellen und Geweben der gestochenen Person nachweisbar sind und damit für Antibiotika unerreichbar.

Möglichkeiten der naturheilkundlichen Behandlung von Borreliose:
Hier gibt es viele verschiedene Ansätze, die ich individuell am Patienten austeste.
Die Behandlungen stützen sich im Allgemeinen auf die Stärkung des Immunsystems, die natürliche Bekämpfung der Borrelien durch antibakterielle Wirkstoffe aus der Natur, die Unterstützung der Entgiftungsorgane und die Ausleitung der Erreger durch Nosodenpräparate.

Symptome nach FSME -Impfung?
Das Risiko nach einer FSME-Impfung zu erkranken, ist bis zu 50 mal größer als das Risiko einer Infektion durch eine Zecke! Die FSME Impfung ist eine Impfung mit erheblichen Nebenwirkungen. Häufig wird von neurologischen Erkrankungen nach der FSME Impfung berichtet. Bis heute gibt es keine kontrollierten Studien der Hersteller, die einen Wirksamkeitsnachweis der FSME Impfung belegen.
Wenn Symptome nach einer Impfung auftreten, gibt es die Möglichkeit, die Impfung homöopathisch auszuleiten.

Da FSME meldepflichtig ist, besteht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker.
Das gilt jedoch nicht für die Behandlung von Folgeschäden durch die FSME- Impfung.

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