Dr. Jens Zimmermann zu Besuch im „Haus der Energie“

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Jens Zimmermann (MdB) das „Haus der Energie“ in Erbach. Bei einem Rundgang über das Gelände mit anschließender Präsentation erläuterte Vorstandsvorsitzender Thomas Mergenthaler dabei die Entstehung und Besonderheiten des „Haus der Energie“ und stellte die aktuellen Projekte vor.

Für Zimmermann, der nach wie vor auch Kommunalpolitik in Groß-Umstadt betreibt, war vor allem auch das Standortmanagement ein wichtiges Thema. Die EGO (Energiegenossenschaft Odenwald) sieht sich laut Mergenthaler ebenfalls in der Rolle der Aufklärer. „Die Energiegenossenschaft zeigt, dass die Wertschöpfung aus Projekten im Odenwald auch im Odenwald bleibt. Ich halte es für sehr wichtig, dass man einen offenen Dialog über die Chancen und Risiken der Energiewende führt. Dazu müssen alle Beteiligten beitragen.“

Auch die Reform des „Erneuerbare Energien Gesetzes“ (EEG) wurde beim Besuch thematisiert. „Die Bundesregierung hat diese Reform direkt angepackt, da wir nicht weiter zuschauen konnten wie die Strompreise immer weiter steigen,“ so Zimmermann. Dennoch sieht er die Entwicklung von Energie aus Sonne, Wind und Wasser weiter auf einem guten Weg: „Auch nach der Reform sind Standorte in der Region weiter rentabel.“

Die aktuelle Diskussion um die Windkraft im Odenwald verfolgt der Bundestagsabgeordnete genau. „Mich haben rund 30 inhaltsgleiche Schreiben aus dem Odenwald gegen den Ausbau der Windenergie erreicht und ich habe bereits zahlreiche Gespräche geführt. Ich verstehe die Bedenken sehr gut, gerade was die Beeinträchtigung der Landschaft betrifft.“ Gleichzeitig gibt Zimmermann zu bedenken, liegt am anderen Ende seines Wahlkreises das Kohlekraftwerk Staudinger, das die Landschaft weitaus stärker dominiert als die Windräder.

„Ich bin dafür, sehr genau über die Vor- und Nachteile der einzelnen Standorte zu diskutieren, eine gänzliche Ablehnung halte ich für nicht zielführend,“ so Zimmermann abschließend.

Im Sinne der langfristigen Versorgung und Entwicklung der Region, engagiert sich die EGO in vielfältigen nachhaltigen Energie- und Infrastruktur-Projekten, wie beispielsweise auch Windkraft- und Photovoltaikanlagen.

Regionale Wertschöpfung gehört auch zu den Leitlinien der EGO, deren Genossenschaftsmodell Zimmermann sehr positiv fand. Im lockeren Austausch mit Herrn Mergenthaler entwickelten sich dabei auch einige neue Ideen.

Weitere Informationen finden Sie immer auch auf: www.jens-zimmermann.org

Autor:

Anne-Kathrin Berg aus Groß-Umstadt

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