Energie im Odenwald: MdB Zimmermann besucht Erdwärmezentrum und Windpark Hainhaus

Als „sehr informativ und interessant“ bezeichnete Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann seinen Besuch im Regionalen Erdwärmezentrum „Geothermie RheinMainNeckar GmbH“ auf dem Michelstädter Bremhof. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Breuberg und designierten Landratskandidaten der SPD Odenwald, Frank Matiaske, informierte Zimmermann sich dort über aktuelle Technik und regionale Umsetzungsmöglichkeiten.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Technischen Universität Darmstadt wurden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geotechnik am Bremhof spezielle Erdwärmesonden entwickelt, die besonders energieeffizient sind, wie Geschäftsführer Peter Wassenaar ausführlich erläuterte. Der Odenwald ist aufgrund der Wärmeleitfähigkeit des Bodens geologisch ein hervorragender Standort für Erdwärme.

„Dieser Besuch zeigt, wie viel ungeahntes Potenzial im Odenwald steckt“, so Matiaske. „Wichtig ist eine Vernetzung aller Akteure in diesem Bereich, um diese Potenziale auch für die Region optimal zu nutzen.”

Im Anschluss erfolgte ein reger Austausch rund um Energiewende und Energieeffizienz. „Mir ist es sehr wichtig, mich mit den Menschen vor Ort auszutauschen und Anregungen und Einschätzungen mit nach Berlin zu nehmen. Politik muss sich an der Praxis orientieren. Der Besuch im Erdwärmezentrum war dafür eine gute Gelegenheit“, so Dr. Jens Zimmermann.

Danach ging es weiter zum nahegelegenen ehemaligen Munitionslager Hainhaus, wo sich Zimmermann und Matiaske gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh über die aktuelle Entwicklung des Areals informierten. Das Gelände befindet sich im Besitz der Kreistochter OREG und sollte nach einer Vision des ehemaligen Landrates Horst Schnur zu einem Zentrum für grüne Technologien entwickelt werden.

„Ein solches Mammutprojekt erfolgreich zu stemmen, erfordert ein hohes persönliches Engagement der Kreisspitze. Solche Projekte haben nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn sie zur „Chefsache“ erklärt werden und von dort die nötige Unterstützung erfahren. Wenn dies konsequent angegangen wird, dann kann ein solches Gelände heute ungeahnte Möglichkeiten und Chancen für die ganze Region bieten,“ resümierte Matiaske diesen Besuch.

Autor:

Anne-Kathrin Berg aus Groß-Umstadt

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