Beginn der Wespen-Zeit

Harmlose Feldwespenart beim Nestbau

Seit etwa drei Wochen fliegen sie: die Wespen. Die Jungköniginnen aus dem Vorjahr sind aus ihrer Winterstarre erwacht und sind nun auf der Nistplatzsuche. Je nach Wespen-Art sind die Nistplätze entweder im Dunkeln oder Hellen, geschützt oder im Freien sodass sie nass regnen können.
Aber was tun, wenn man ein Nest hat?
Die Antwort ist zu Beginn der Saison denkbar einfach: nichts! Vom 11. bis 15. Mai haben wir die sogenannten Eisheiligen. Während dieser Zeit können viele der jetzt gegründeten Nester wieder absterben, da diese Tage bekannt dafür sind, dass sie sehr frostig werden können. Nebenbei werden die Königinnen, die momentan noch alleine sind und Baumaterial etc. selbst heran schaffen müssen, hier und da auch mal von Vögeln gefressen. Dies hat zur Folge, dass das Nest abstirbt - selbst wenn schon die ersten Arbeiterinnen vorhanden sein sollten. Nach der Kalten Sophie kann man sich Gedanken um die übrig gebliebenen Nester machen. Nun, da die Nester relativ sicher sind, muss man sich überlegen, ob das Nest wiklich stört oder ob man sich mit den Tieren arrangieren kann. Bei dieser Entscheidung kann man sich Hilfe bei einem anerkannten Berater oder Umsiedler holen. Diese erreicht man am Besten über die Unteren Naturschutz-Behörden Abteilung Artenschutz.

Autor:

Andreas Bauer aus Groß-Umstadt

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