Kurze Babynamen waren 2013 in Südhessen am beliebtesten

Dr. Thomas Martin, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Groß-Umstadt
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Lina, Mira, Emma, Max, Paul, Noah – Immer mehr Neugeborene erhalten heute einen sehr kurzen, ein- oder zweisilbigen Namen von ihren Eltern. Unter den fast 400 an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg zur Welt gekommenen Babys in diesem Jahr waren kurze Namen deutlich häufiger als mehrsilbige Vornamen. „Viele Eltern mögen kurze, schnörkellose Vornamen, die in vielen Fremdsprachen gut verständlich und einprägsam sind“, sagt Dr. Thomas Martin, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. Die Gewinner des Jahres 2013 sind bei den Mädchen Mia, gefolgt von Lara und Mira. Bei den Jungen konnte sich Ben die Spitzenposition erobern, auf Platz zwei und drei setzten sich Leon und Luca durch.

Kurze Namen sind gefragt wie nie

Auch bei Lehrern kommen die ein- und zweisilbigen Namen gut an, werden sogar mit besseren Karrierechancen in Verbindung gebracht. Laut einer aktuellen Studie signalisieren kurze Vornamen Eigenschaften, die auf dem heutigen Arbeitsmarkt erwünscht sind: Zielstrebigkeit, Elan, Effizienz. Außerdem bleiben die Namen meist besser in Erinnerung. Das könnten weitere mögliche Gründe für diesen Namenstrend sein.

Trend zur Tradition

Auch Namen aus der Großväter- oder Urgroßvätergeneration stehen in Südhessen hoch im Kurs wie Emil, Henri, Paul bei den Jungen und Hannah, Ida und Emma bei den Mädchen. An Beliebtheit eingebüßt haben in Südhessen im Vergleich zum letzten Jahr die Namen Maximilian, Jonas, Lukas, sowie Leonie und Sophia. Laut Statistik der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg wurden fast gleich viele Jungen wie Mädchen geboren.

Ob Junge oder Mädchen – den richtigen Namen für seinen Nachwuchs zu finden ist nicht immer leicht. „Bei der Namenswahl empfehle ich den werdenden Müttern, dass sie sich Zeit lassen und darauf achten, dass der Name für das Neugeborene ein Leben lang passt - als Kind und auch als Erwachsener“, rät Karola Wallert, Hebamme an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Groß-Umstadt.

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