Erfolgreicher Prüfungsabend der Judo Abteilung

Die stolzen Judoka des TV Groß-Umstadt mit ihren neuen Gürteln - Bild: Hendrik Türke
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  • hochgeladen von Jochen Müller

In den letzten Jahren ist die Anzahl der v.a. jungen Sportler in den Trainingseinheiten der Judo-Abteilung des TV Groß-Umstadt stetig gewachsen. Insofern war es nicht verwunderlich, dass am vergangenen Freitag, dem 9. Dezember 2016 insgesamt 24 Judoka antraten, um den jeweils nächsthöheren „Kyu-Grad“ (Gürtel) zu erreichen. Um diese „Mammutprüfung“ in einem zeitlich angemessenen Rahmen durchführen zu können, wurden erstmal zwei Prüfungsgerichte gebildet, damit zeitgleich jeweils 2 Paare antreten konnten. Alle Prüfungen wurden an diesem Abend abgenommen von Sarina Hemer (3. Dan), Frank Bösenberg (1. Dan), Lothar Anft (1. Dan) und Jochen Müller (3. Dan), der als Judo-Abteilungsleiter auch gleichzeitig Haupttrainer sowohl für die Jugend als auch für die Erwachsenen ist.

Um eine Judoprüfung bewältigen zu können, sind konzentrierte und disziplinierte Trainingsstunden notwendig, die jeweils mittwochs und freitags in der Halle der Geierbergschule stattfinden. Eine Besonderheit an diesem Abend bildete die Familie Grund, die einerseits mit gleich drei Prüfungsteilnehmern vertreten war und zudem mit Linus einen der jüngsten Prüflinge überhaupt in Groß-Umstadt stellte.

Nach den Prüfungsregeln des Deutschen Judo-Bundes müssen zum Erwerb eines „Kyu“ eine Vielzahl von eindeutig ausgeführten Angriffs- und Abwehrübungen gezeigt werden. Werfen und Fallen, Halten und Befreien sowie Hebeln und Würgen gehören dabei zum Grundrepertoire, zudem werden alle Anweisungen von den Prüfern in den entsprechenden japanischen Begriffen gegeben. Wichtig ist zudem - gerade für die „höheren“ Kyu-Träger -, dass auch die Übungen und Techniken der bereits absolvierten Prüfungen noch bekannt sind bzw. auch ausgeführt werden können. Hinzu kommt, dass ab dem 2. Kyu sowohl Kata (eine festgelegte Abfolge von Techniken) als auch Selbstverteidigungstechniken gezeigt werden müssen.

Dass eine solche Prüfung vor einer größeren Anzahl von Zuschauern ein besonderes Maß an Konzentration erfordert, war den jüngeren und älteren Judoka z.T. deutlich anzumerken. Auch wenn bei der einen oder anderen Übung sicherlich noch „Steigerungspotenzial“ erkennbar wurde, konnten am Ende alle Prüflinge die geforderten Techniken ordnungsgemäß vorzeigen und sich über den Erhalt des angestrebten Gürtels freuen.

8. Kyu (weiß-gelber Gurt): Johannes Lennert, Linus Grund, Johanna Ripper
7. Kyu (gelber Gurt): Sarah-Marie Menz, Levin Reiher, Katharina Büchert, Paula Diaz, Moritz Grund, Juliane Recktenwald
6. Kyu (gelb-oranger Gurt): Robin Bösenberg, Jonas Othersen, David Knarr
5. Kyu (oranger Gurt): Anton Pohl, Luca Singer, Max Horvath, Cornelius Kreß, Merle Nebenführ
4. Kyu (orange-grüner Gurt): Simon Breitwieser, Johannes Horvath, Lennart Grund, Luis Türke
3. Kyu (grüner Gurt): Julius Kreß
2. Kyu (blauer Gurt): Ricardo Scriba, Fabian Katzer

Nach der über zweistündigen Prüfung waren alle Teilnehmer inklusive der anwesenden Begleiter stolz und glücklich über die „neuen“ Gürtel, die nun gleich im nächsten Training angelegt werden dürfen. [Text: Hendrik Türke]

Autor:

Jochen Müller aus Groß-Umstadt

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