Handball ohne Grenzen war ein voller Erfolg

Am vergangenen Sonntag veranstaltete die SG Hainburg das Event „Handball ohne Grenzen“. In der Großsporthalle Hainstadt konnten Flüchtlinge unter fachkundiger Betreuung ins Handballtraining schnuppern und den Sport sprichwörtlich selbst in die Hand nehmen. Um 10.00 Uhr wurden die 25 männlichen Teilnehmer an ihren Unterkünften in Klein-Krotzenburg, Hainstadt und Rodgau abgeholt. Den Fahrdienst in Hainburg koordinierte Peter Welzbacher. Die Jügesheimer wurden von Karin Ricker (Betreuerin im UMF1) begleitet. Um 10.30 Uhr ging es in der Halle los.

Einfache Übungen mit dem Ball zum Thema fangen und werfen wurden mit viel Freude mitgemacht, bevor es dann nach dieser Übungsphase zum eigentlichen Handballspiel ging. Auch der ein oder andere Ausflug in die Regelkunde wurde vorgenommen. Hierbei hat sich das Team um Trainer Dirk Etzel sehr viel Mühe mit Übungen gegeben. Neben ihm fungierten noch Tobias Schwab und Niko Alles (beides Spieler der Männermannschaft 1) als Spielkoodinatoren.

Natürlich kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Beim Mittagessen mit leckerer vegetarischer Pizza konnte man sich austauschen und ins Gespräch kommen. Die Pause war dann doch relativ kurz, da die Teilnehmer wieder in die Halle zum Handball spielen wollten.

Die Federführung für dieses Projekt lag in den bewährten Händen von Erik Schnabel und Petra Knobloch (bei Vorstand Turnerschaft und SG Hainburg). Sie zeigten sich mit dem Ablauf, der Motivation der Teilnehmer und die Anzahl äußerst zufrieden.

Erschienen waren auch Alexander Böhn (erster Beigeordneter Gemeinde Hainburg), Thomas-O. Petzold (Vorsitzender TKK und Sport-Coach der Gemeinde), Frau Susann Ritter (Arbeitskreis Asyl), Ramona Salg und Romina Rizzo (geschäftsführender Vorstand TKK) und Vertreter aus den UMF Einrichtungen.

Der Sport-Coach der Gemeinde Hainburg freute sich, dass es der SG Hainburg gelungen war 22 Personen vom Projekt des Kreis Offenbach „Integration-Direkt“ zu überzeugen und die Integrationsbögen auszufüllen. Alle wollen auch weiterhin in Handball weiter schnuppern, sodass die ersten Bemühungen für die Integration in den Handballbetrieb nun anlaufen werden.

Die Teilnehmer bekamen von der SG Hainburg am Ende auch Sportkleidung überreicht, welche sie behalten konnten.

Gegen 13.30 endete das Sportevent, bei dem alle Beteiligten viel Spaß hatten. Danach konnten die jungen Männer noch dem regulären Training der 1. Mannschaft zuschauen.

Autor:

Thomas Petzold aus Hainburg

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