4 Kriterien für eine erfolgreiche Ausbildung

Eine Ausbildung, egal ob beruflich oder eher privat, ist eine ausgezeichnete Methode, etwas Neues zu lernen. Sie dient jedoch nicht nur dem Erwerb neuer Kenntnisse, sondern erlaubt auch, diese zu vertiefen oder auf den neuesten Stand zu bringen. Damit sie aber auch effektiv ist, darf eine Ausbildung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Lesen Sie hier, welche vier Leitlinien den Erfolg einer Ausbildung gewährleisten.

Der Wille der Teilnehmer

Zunächst ist festzustellen, dass eine Ausbildung nur dann von Erfolg gekrönt sein wird, wenn bei den Teilnehmern der entsprechende Wille vorhanden ist. Jeder von uns hat noch ein Unterrichtsfach aus der Schulzeit in Erinnerung, das uns nicht interessierte und/oder motivierte. Ergebnis: Daraus ist wenig Konstruktives entstanden.

Bei der Ausbildung Erwachsener ist dieselbe Herausforderung zu meistern. Werden sie zur Teilnahme gezwungen (beispielsweise durch die Weisung ihres Arbeitgebers oder Arztes), werden sie nicht in der richtigen Verfassung sein, zu lernen und dem Unterricht zu folgen.

Klare und passgenaue pädagogische Ziele

Zweitens muss jede Ausbildung eine bestimmte Anzahl von pädagogischen Zielen erfüllen. Es handelt sich dabei um Lehrstoff, den die Teilnehmer bis zum Ende der Ausbildung erlernt haben müssen. Zum Beispiel: Nutzung von MS Word, Nähen eines Saumes, Anbringen einer Schweißnaht oder auch Beherrschen der grundlegenden Verkaufstechniken.

Zur Erreichung dieser vorab definierten Ziele muss die Ausbildung um sie herum ausgerichtet werden. Denken Sie auch daran, diese den Teilnehmern vor dem Unterricht mitzuteilen.

Angemessene Methoden

Darüber hinaus stützt sich eine erfolgreiche Ausbildung auf eine Reihe von pädagogischen Methoden. Deren Auswahl liegt hauptsächlich beim Ausbilder, wenn er auch seine Zuhörer vor dem Unterricht befragen kann, um deren eventuellen Vorlieben kennenzulernen.

Zur Verbesserung der Aufnahme des Lehrstoffes eignet sich die Kombination verschiedener Elemente:

  • Konkrete Beispiele. Sie sind wichtig, um die Kommentare zu veranschaulichen, vor allem dann, wenn der Lehrstoff wage oder abstrakt ist. Solche Beispiele können mündlich erfolgen, in einem Video oder sogar in einem kleinen Rollenspiel.

  • Theoretische Beiträge und praktische Umsetzung. Diese Kombination erlaubt die direkte Anwendung des Lehrstoffes im Unterricht. Unverzichtbar für überwiegend technischen Unterricht! Durch den Wechsel der beiden Herangehensweisen hält man zudem die Aufmerksamkeit beim Publikum hoch.

  • Vermittlung von Inhalten über unterschiedliche Medien. Nicht jeder nimmt Informationen auf die gleiche Art auf, denn die Menschen sind verschieden. Daher wird empfohlen, verschiedene sich ergänzende Medien zu kombinieren: Text, Schaubilder, mündliche Erläuterungen, Videos usw.

Eine für die Ausbildung förderliche Umgebung

Schließlich sollte die Ausbildung unter bestmöglichen Bedingungen durchgeführt werden. Dies bedeutet insbesondere:

  • Unterricht an einem angenehmen Ort ohne Ablenkung oder Störung. Achten Sie auch darauf, dass alle erforderlichen Geräte verfügbar sind (Videoprojektor, Mikrofon usw.).

  • Bereitstellung notwendigen Materials. Sie können zum Beispiel Verbrauchsmaterial wie Notizblöcke und bedruckte Stifte (hier zu finden) verteilen. Einige Tage davor können Sie auch die Teilnehmer daran erinnern, ihr eigenes Material mitzubringen.

Fazit

Eine gelungene Ausbildung erfordert also Geduld, Professionalität und Engagement. Wenn Sie regelmäßig Unterricht veranstalten, denken Sie auch daran, die Meinung der Teilnehmer einzuholen. Deren konstruktive Rückmeldungen werden Ihnen helfen, Ihre künftigen Leistungen zu verbessern, um noch bessere Ausbildungen anzubieten.
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