Hallenbauer: Der kreative Traumjob - nicht nur für Ingenieure

Die Konstruktion von Hallensystemen ist für die globale Wirtschaft von großer Bedeutung, da der Hallenbau den Unternehmen eine Vergrößerung der Kapazität erlaubt und damit das Fundament für eine erfolgreiche Expansion legt. Aus diesem Grund besteht in diesem Sektor eine kontinuierliche Nachfrage, die bei vielen Firmen der Branche gut gefüllte Auftragsbücher zur Folge hat - nicht nur in Südhessen. Häufig ist die Umsetzung eines Projektes dabei an enge Zeiträume gebunden, sodass qualifiziertes Personal eine wichtige Rolle spielt, um schnelle Lösungen für die mit dem Hallenbau verbundenen Herausforderungen erarbeiten zu können. Hier herrscht auf dem Arbeitsmarkt allerdings ein akuter Mangel, weshalb die Spezialisierung auf den Bereich des Hallenbaus inzwischen eine lukrative berufliche Möglichkeit darstellt.

Was genau ist unter dem Begriff Hallenbau zu verstehen und wie sieht die Entwicklung in diesem Sektor aus?

Unter dem Begriff Hallenbau wird im allgemeinen die Errichtung von großflächigen Nutzräumen verstanden, die dem Besitzer nach der Fertigstellung eine witterungsgeschützte und barrierefreie Arbeitsumgebung zur Verfügung stellt. In der Regel handelt es sich hierbei um große Stahlkonstruktionen, deren Traglast sich weitestgehend auf die Außenwände verteilt, sodass die nutzbare Innenfläche möglichst wenig durch vertikale Träger im Innenraum gestört wird. Die Nutzungsmöglichkeiten solcher Räumlichkeiten sind äußerst variabel. Da Gebäude dieser Art aufgrund des Expansionswunsches aufstrebender Unternehmen kontinuierlich benötigt werden, ist mit dem Hallenbau eine große Sicherheit in Bezug auf den Arbeitsplatz verbunden. Auch die Tatsache, dass alte Hallenkonstruktionen mit der Zeit modernisiert, umgebaut oder komplett neu gebaut werden müssen, eröffnet diesem Bereich eine vielversprechende Zukunftsperspektive mit spannenden Herausforderungen.

Welche unterschiedlichen Hallensysteme gibt es?

Wie vielseitig das Arbeitsfeld des Hallenbaus ist und welche beruflichen Möglichkeiten der Sektor bietet um die eigene Kreativität auszuleben, zeigt allein ein Blick auf die unterschiedlichen Hallensysteme. So gibt es bereits im gewerblichen und industriellen Bereich mit Produktionshallen, Lagerhallen, Verkaufs- und Ausstellungshallen eine große Grundvariabilität an Objekten. Je nach Anwendungszweck handelt es sich hierbei um spezialisierte Baukonzepte, wie unter anderem Reifenlagerhallen oder Werkstatthallen, die exakt für die Anforderungen des entsprechenden Bereichs konzipiert werden müssen. Kunden können dabei oft zwischen Systemhallen, deren Konstruktion auf einer Art Baukastenprinzip beruht oder individuellen Anfertigungen wählen, bei denen dann persönliche Wünsche in die Planung mit einfließen.

So gibt es zum Beispiel Aufträge, bei denen sowohl Produktion als auch Verwaltung innerhalb einer Halle untergebracht werden sollen, was gesonderte Anforderungen an Faktoren wie zum Beispiel Isolation und Raumkonzeption stellt. Auch vermeintlich einfache Aufgaben, wie die Beheizung einer Halle, können je nach Kundenwunsch eine technische Herausforderung darstellen, die eine kreative Denkweise erfordert. Weiterhin ist auch die Einhaltung von zeitlichen Fristen häufig mit flexiblen Lösungen verbunden, wobei zum Beispiel Schnellbauhallen und Schnellbaucontainer eine wichtige Rolle spielen. Neben den genannten Systemen, kommen Hallen ebenfalls bei der Errichtung von Einkaufszentren, Sportstätten und Messestandorten zum Einsatz. Der moderne Hallenbau zielt heute vor allem darauf ab, eine größtmögliche Flexibilität und Funktionalität bei optimaler Wirtschaftlichkeit zu bieten.

Warum ist der Hallenbau insbesondere bei jungen Ingenieuren begehrt?

Ein Hauptgrund, warum vor allem junge Ingenieure am Hallenbau interessiert sind, ist sicherlich die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und die zahlreichen Jobangebote im Hallenbau. So besteht weltweit ein großer Bedarf an Hallensystemen, die für unterschiedlichste Zwecke benötigt werden. In Kombination mit dem Mangel an Fachkräften in vielen Regionen und Ländern, stehen die Chancen daher recht gut, hier schnell einen lukrativen Job zu finden. So gibt es diverse Unternehmen im Hallenbau wie etwa Circle Hallensysteme aus Holzminden, die aufgrund der guten Auftragslage händeringend nach qualifiziertem Personal suchen. Wie bereits erwähnt, ist das Arbeitsfeld des Hallenbaus sehr breit gefächert, sodass Berufseinsteiger hier definitiv keine Monotonie erwartet sondern eine äußerst abwechslungsreiche und kreative Tätigkeit.

Welche Voraussetzungen sollten Interessenten mitbringen?

Wer als Projektleiter oder Entwicklungsingenieur im Bereich des Hallenbaus arbeiten möchte, benötigt mindestens einen Studienabschluss in einem entsprechenden Bereich, wie beispielsweise einen Bachelor of Engineering im Fachbereich Bauingenieurwesen. Eine Reihe von Unternehmen bietet hier die Möglichkeit eines dualen Studiums an, wobei das 3-jährige Studium an eine Berufsausbildung - beispielsweise zum Zimmerer oder Bauzeichner - geknüpft ist. Eine Ausbildung dieser Art setzt für gewöhnlich eine Fachhochschulreifen oder ein Abitur voraus.

Grundsätzlich sollten bereits vor dem Ausbildungsbeginn fundierte Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern, wie beispielsweise Mathematik, Physik und Chemie vorhanden sein. Weiterhin ist es empfehlenswert, ein technisches Grundverständnis zu besitzen und im Idealfall bereits über praktische Erfahrung zu verfügen. Eine Alternative zum dualen Modell ist die Absolvierung einer technischen Berufsausbildung wie zum Beispiel zum technischen Zeichner mit anschließendem Ingenieursstudium. Sollte im Rahmen des Studiums ein Praktikum gefordert werden, empfiehlt es sich, dies gleich bei einem Betrieb mit dem Schwerpunkt Hallenbau zu absolvieren.

Zusammengefasst stellt der Hallenbau mit seiner großen Vielfältigkeit ein großes Arbeitsfeld dar und bietet jungen Ingenieuren die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichste Art selbst zu verwirklichen. In Kombination mit den lukrativen Zukunftsaussichten des Arbeitssektors birgt der Hallenbau für viele Absolventen das Potential, ein echter Traumjob zu werden.
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