Analoge Objektive an Digitaler Kamera aber welche?

Russisches Helios 44-7 Objektiv mit einem tollen Bokeh,Blende f5.6. Foto: Gido Heß

Heute geht es um das Thema Analoge Objektive an der Digitalen Kamera

Zunächst ist das abhängig von der digitalen Kamera. Ich nutze eine Canon 7D die normalerweise das sog. EF oder EFs Bajonett verwendet. Heute habe ich ein altes Russisches analoges Objektiv  (M42 Anschluss) ausbrobiert. Das hat etwas mit dem Auflagemaß zutun, das ist der Abstand wie weit das Objektiv vom Sensor/Film entfernt ist. Ist das zu weit weg könnt ihr nicht mehr auf unendlich fokussieren. Das Auflagemaß des Objektive sollte also gleich oder höher sein. Weiterhin gibt es Objektive die nach hinten rausragen, da müsst ihr auch drauf achten, denn das kann unschön mit einem “Spielgezusammenstoß” enden. Ansonsten könnt ihr praktisch alle Objektive adaptieren für die ihr einen Adapter findet.
Aber auch hier es gibt Einschränkungen, ihr müsst bei jedem Objektiv manuell scharfstellen, einen Autofokus gibt es mit den analogen Objektiven nicht. Ich finde das mit dem Adapter kaum eine Einschränkung, aber wenn es um Geschwindigkeit geht nutzen euch diese Objektive vermutlich überhaupt nichts. Oder ihr müßt viel Üben. Nun müsst ihr euch  zwangsweise auch mit eurer Kamera beschäftigen. Was ist eigentlich eine Blende?
"Die Blende ist einer der Faktoren, die einen großen Einfluss auf den Anteil an Schärfe in Deinem Bild hat. Generell gilt folgendes: Je weiter Du die Blende öffnest, desto weniger Schärfentiefe/mehr Unschärfe bekommst Du in Dein Bild. Je weiter Du die Blende schließt, desto mehr Schärfentiefe/weniger Unschärfe hast Du letztendlich im Bild. Du kannst das einmal ausprobieren, indem Du mit unterschiedlichen Werten für die Blende (meist Modus Av oder A an Deiner Kamera) bei gleicher Brennweite und konstanten Abstand zum Motiv ein paar Fotos knipst. Typische Werte für eine weit offene Blende sind z.B. f2.8 oder f3.2, für eine weit geschlossene Blende z.B. f18 oder f22. Das Ergebnis könnte in etwa so aussehen, wie die zwei Beispielbilder links. Auf diese Weise bieten sich ganz unterschiedliche Möglichkeiten, um Dein Bild bewusst zu gestalten. Je nachdem, was Du fotografieren möchtest und wie viel Licht Dir zur Verfügung steht, sind weiter geöffnete oder geschlossene Blendeneinstellungen zu verwenden".
Denn auch die muss natürlich manuell am Objektiv eingestellt werden. Weiterhin muss man sich mit den Werten von ISO und Belichtungszeit beschäftigen, damit die Bilder ordentlich belichtet sind. Für Jemanden der sich damit wirklich mal beschäftigen möchte und vielleicht einfach mal ausprobieren will welche Brennweiten er braucht für den ist das hier genau das richtige. Wenig Geld ausgeben und viel Spaß haben!
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