Neues Anschauungsobjekt zum Lernen für den Kindergarten in Würzberg.

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WÜRZBERG: Rund 560 Arten von Wildbienen soll es in Deutschland geben. Diese hohe Zahl lässt vermuten, dass die Welt der Brummer noch in Ordnung ist. Dem ist aber nicht so. Neuste wissenschaftliche Erhebungen sagen aus, dass ein Großteil der Nutzinsekten vom Aussterben bedroht ist. Geänderte Umweltbedingungen, wie vermehrte Monokulturen, der Einsatz von Herbiziden, Pestiziden, fehlende Brutmöglichkeiten und Änderungen in der Landwirtschaft zur Futtergewinnung setzen nicht nur den Honigbienen arg zu. Die Warnungen der Imker und der immer höhere Verlust von Bienenvölkern wurden erst spät auf die heimischen Wildbienen übertragen. Viele Pflanzenarten sind aber abhängig von bestimmten Bestäuberinsekten. Also nicht nur die Bienen, sondern auch Pflanzen sind somit vom Aussterben bedroht. Und dass die Flora noch immer Geheimnisse birgt, die zu medizinischen Produkten führen können, ist hinreichend belegt. Nur mit den ausgestorbenen Arten stirbt auch die Chance der Nutzung. Um schon den Kleinsten im Dorf die Natur näher zu bringen, hat sich der Kultur- und Heimatverein Würzberg entschlossen, dem Kindergarten ein sogenanntes Insektenhotel zur Verfügung zu stellen. Sofort hatten die beteiligten Vereinsmitglieder helfende Hände, die das Hotel mit den verschiedenen Materialen befüllten. Hier können die Kids zukünftig beobachten, wie verschiedene Arten von Insekten in den verschiedenen Materialen eine Nistmöglichkeit finden. Die finanziellen Mittel stammen aus einer Veranstaltung des Würzberger Landfrauenvereins. Bei einem Heimatabend, bei dem die Dia-Show „Eine kleine Zeitreise durch Würzberg“ gezeigt wurde, kamen Spenden in Höhe von 150.- € zusammen. Von dieser Stelle möchten sich die beiden Vereine recht herzlich bei den Spendern bedanken und dem Kindergarten viel Freude und interessante Beobachtungen wünschen.

Autor:

Willi Dingeldein aus Michelstadt

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