Städtepartnerschaft Michelstadt-Rumilly
Odenwälder Schreiner-Azubis pflegen ihre Partnerschaft mit Berufsschule in Rumilly.

Deutsche und französische Schüler und Lehrer in der Holzwerkstatt der Berufsschule in Rumilly.
  • Deutsche und französische Schüler und Lehrer in der Holzwerkstatt der Berufsschule in Rumilly.
  • Foto: Foto: Daniel Becker
  • hochgeladen von Reinhold Dingeldey

Vor Kurzem kam eine Schülergruppe des Beruflichen Schulzentrums in Michelstadt von ihrer Begegnungsfahrt zur Berufsschule „Porte des Alpes“ in der Michelstädter Partnerstadt Rumilly heim. Zum fünfzehnten Mal waren Schreinerauszubildende aus dem BSO unterwegs, lernten unter der Leitung von den Studienräten Daniel Becker und Stephan Keil die an der auf die Bauberufe spezialisierte staatliche Berufsschule in Rumilly kennen und erlebten das Schulleben in einer französischen Ganztagsschule mit Internat hautnah. Eine weitere private Berufsschule, die auch Schreiner ausbildet, wurde auch noch besucht. Man sah und verglich die Arbeiten, die die Auszubildenden im Verlauf und am Ende ihrer Ausbildung anzufertigen haben, diskutierte miteinander, besichtigte die Werkstätten und spielte auch miteinander Tischfußball.

Die Schüler arbeiteten auch miteinander in der Werkstatt an einem „Tangram“-Spiel. Gemeinsame Ausflugsfahrten zur Werksbesichtigung des Chaletbauers Dunoyer und in das Museum für Holzbearbeitungsmaschinen und –werkzeuge in der Erbacher Partnerstadt Pont de Beauvoisin gehörten auch noch zum fachbezogenen Programm. Die regionaltypische Spezialität „Tartiflette“ haben die Odenwälder in dem Olfener Partnerdorf Trévignin festlich genossen und machten sich die besonderen Verbindungen der Bürger der Region Savoyen mit dem Odenwald durch vier Städtepartnerschaften bewusst. Zu den drei genannten gehören nämlich noch Höchst und Montmélian. Eine technisch und historisch interessante Hängebrücke beeindruckten unsere Jugendlichen ebenso wie Annecy und die geologisch interessante Fierklamm.

Das Highlight war der Besuch eines Bergtierparks mit Blick auf den Mont Blanc bei strahlendem Sonnenwetter. Mit vielen neuen Eindrücken kamen Schüler und Lehrer von ihrer Fahrt nach Hause. Die Förderung durch die verschwisterten Städte und die Zuschüsse des Deutsch-französischen Jugendwerks und des Bienenmarktstandvereins machen diese für die Völkerverständigung und die europäische Integration wichtigen Jugendbegegnungen für die Schüler leichter finanzierbar. Auf dem Bienenmarkt wird die ehrenamtliche Rumillyzeltmannschaft den Lehrern und Schülern der Jugendbegegnung ihren Zuschuss zu den Fahrtkosten übergeben.

Autor:

Reinhold Dingeldey aus Michelstadt

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