Gesundheitswesen
Pest, Pocken und Spanische Grippe und die Entwicklung der Krankenhäuser

Schon vor hundert Jahren erkannte man die Tröpfchenübertragung von Mensch zu Mensch und schützte sich mit Atemschutzmasken. Die Spanische Grippe, die 1918 plötzlich auftrat und bis 1920 weltweit grassierte, raffte je nach Schätzung über 50 Millionen Menschen dahin. Sie begann mit Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und endete für viele mit einer daraus begleitenden Lungenentzündung und anschließendem Tod wenige Tage später.
Einige Bewohner der indonesischen Insel Java beschrieben den Krankheitsverlauf so: Morgens krank, abends tot; abends krank, morgen tot. Der Auslöser dieser Grippe, das Influenza-Virus, wurde erst 1933 entdeckt. Es war bis dahin die schlimmste Influenza-Pandemie der Geschichte.
So beschreibt Norbert Allmann, Heimatforscher aus Vielbrunn, in seinem neu erschienenen Buch, was heutzutage wieder Aktualität hat, wenn auch die COVID-19 Pandemie nicht diese Mordalitätsrate hat wie die Spanische Grippe. Damals lagen die Erkrankten in notdürftig eingerichteter Krankensälen eng an eng.

Allmann richtet sich mit seinem neuesten Buch "Zur Entwicklung der Krankenhäuser im Odenwaldkreis" an interessierte Leserinnen und Leser des Gesundheitswesens im Odenwaldkreis. Sie sollen mit dieser Lektüre einen Überblick zur geschichtlichen Entwicklung der Krankenhäuser im Odenwaldkreis erhalten.

Krankenpflege hinter Klostermauern

Die Welt des Mittelalters, wo alles begann, erscheint dem flüchtigen Blick fremdartig, dunkel und mysteriös. Umso erstaunlicher sind die Vorkommnisse hinter den Klostermauern und die daraus entstandenen Schätze an natur- und heilkundlichem Wissen der Klostermedizin und Gesundpflege, denn sie beginnt auch im Odenwaldkreis mit den Aktivitäten der Nonnen. Doch die Geschichte des Krankenhauswesens in unserem Raum ist relativ jung und beginnt erst so richtig Mitte des 19. Jhdts. mit der kleinen Krankenanstalt der Gräfin Louise Emilie Sophie zu Erbach-Erbach. Diese Zeit habe ich nicht erlebt, so dass ich auf alte Schriften und Quellen zurückgreifen musste. Was ich beim Schreiben dieser Lektüre benötigte, war somit die Sichtweise der Anderen, als Richtlinie für meine eigenen Ideen. Diese Ideen holte ich mir aus vielen Quellen und Gesprächen, die ich letztlich zu einem Buch zusammenfasste.

Auf vielfachen Wunsch seiner Zuhörerinnen und Zuhörer der Vorträge zum Krankenhauswesen im Odenwaldkreis habe er das Gesprochene und Gezeigte zu Papier gebracht, so dass ein Nachschlagen möglich wurde. Damit findet sein Buch "Zur Entwicklung der Apotheken im Odenwaldkreis" eine Fortsetzung.

"Zur Entwicklung der Apotheken im Odenwaldkreis"
ISBN 978-3-946295-89-1 (9,90 Euro)

"Zur Entwicklung der Krankenhäuser im Odenwaldkreis"
ISBN 978-3-946295-88-4 (11,90 Euro)

Im Buchhandel und versandkostenfrei beim GENDI-Verlag unter https://www.shop.gendi.de.

Weitere Informationen unter
Telefon: 06162 9389809
Internet: https://shop.gendi.de
E-Mail: mail@gendi.de

Autor:

Andreas Stephan aus Otzberg

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