Nackt für den Guten Zweck
Ein Model zieht (sich) aus, um Spenden zu sammeln

Der verregnete Dienstag hat der Freude keinen Abbruch getan, als Sonja Müller, Leiterin des Waldpiraten-Camps der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Rames Gouri zur symbolischen Scheckübergabe in Heidelberg empfangen hat. „Wir nehmen das Wetter wie es kommt. Auch im Herbst finden unsere 8-bis-9-tägigen Camps statt, und die Kinder haben wie in jedem anderen Ferienlager großen Spaß!“ Das Lächeln kommt nicht von ungefähr. Die Spendensumme des Hobbymodels (Künstlername „Male-Efficient“) ist beachtlich.
Doch wie kam es dazu?
„Ich stehe schon viele Jahre vor der Kamera und hatte immer die Hoffnung, mit meiner Kunst Menschen inspirieren, berühren und zum Nachdenken anregen zu können. Über die Sozialen Medien erreicht man heutzutage natürlich relativ schnell viele Leute. Irgendwann kam mir der Gedanke, daß man dadurch vielleicht noch mehr bewegen kann. So entstand die Idee, einen Charity-Kalender zu gestalten.“ Rames führt weiterhin aus: “Der Wunsch Gutes zu tun ist ansich weitverbreitet. Aber viele von uns haben Angst, dass Spenden nicht dort ankommen, wo sie sollen. Deswegen habe ich mich selbst auf die Suche nach einer Organisation gemacht, die seriös und transparent ist, vor allem aber die finanzielle Unterstützung wirklich braucht!“ Und wer könnte da eine bessere Adresse sein als die Deutsche Kinderkrebsstiftung?
„Ich habe selbst jemand sehr nahestehenden an diese tückische Krankheit verloren…“
Krebs ist allgegenwärtig und macht leider nicht mal vor den Jüngsten Halt. Auch wenn mittlerweile mehr als 80 Prozent von ihnen erfolgreich behandelt werden können, so erkranken in Deutschland dennoch durchschnittlich 1800 Kinder pro Jahr.
Der Kalender enthält 12 Motive von 6 verschiedenen Fotografen. Warum zeigst Du so viel Haut? „Für mich sind das keine simplen erotischen Bilder,“ antwortet Rames. „Mir ging es um die Darstellung der Verbundenheit von Mensch und Natur, das Rückbesinnen auf das Wesentliche.“ Deswegen auch der Titel „Elemental“? „Ja, ich denke, Nacktheit ist etwas ganz natürliches, vor allem im Kontakt mit den Elementen. Und wenn ich auf einem Felsen mitten im reißenden Fluß liege, würde das bekleidet eben nur halb so gut aussehen,“ schmunzelt er. „Es wäre unglaubwürdig und nicht das, was ich ausdrücken will!“
Für die Kids hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt. Alle Exemplare sind verkauft und auch Frau Müller findet die Aufnahmen sehr ästhetisch. „Aktionen wie diese machen uns sehr glücklich, weil wir auf solche Spenden angewiesen sind und den Kindern damit erst einen Aufenthalt bei uns ermöglichen können. Mit 4000,- sind die Kosten für die Camp-Teilnahme von 3 Kids komplett gedeckt!“ rechnet sie vor.
Und so freut sich auch das Maskottchen der Waldpiraten „Hugo“ mit den beiden über den großen Erfolg und hofft auf ganz viele Nachahmer!

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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