Brustkrebs – Früherkennung und Behandlungsstrategien

Nachdem Prof. Dr. Steiner die " Rosa Schleifen " verteilt hatte, wurden diese von den Frauen gleich angesteckt.
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  • Nachdem Prof. Dr. Steiner die " Rosa Schleifen " verteilt hatte, wurden diese von den Frauen gleich angesteckt.
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Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober,hatten die Nauheimer Landfrauen den Chefarzt der Frauenklinik des GPR Klinikums Rüsselsheim und Leiter des dortigen Brustkrebszentrums  Herr Professor Dr. med Eric Steiner zu Gast.
Er sprach in Wort und Bild im Cafe´ Stelzer vor über 30 Frauen zum Thema,:
Brustkrebs – Früherkennung und Behandlungsweisen.

Bevor der bekannte und kompetente Fachmediziner mit dem informativen Vortrag begann, verteilte dieser „Rosa Schleifen,“ ein internationales Symbol mit dem auf die Problematik Brustkrebserkrankung hingewiesen wird.
Ziel ist, gemeinsam die Sensibilität für Brustkrebs zu stärken.
Wie zu erfahren war, ist kaum bei anderen Krebserkrankungen die Früherkennung so wichtig für die Heilungschancen.
Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau.Sie stellt Patientinnen und Ärzte noch immer vor große Herausforderungen. Jährlich erkranken mehr als 50.000 Frauen.Besonders häufig ist Brustkrebs bei Frauen ,die 50 Jahre und älter sind.
Herr Prof. Dr. Steiner und andere Experten schätzen, dass eine qualitätsgesicherte Mammographie in Deutschland die Sterblichkeit an Brustkrebs um mehr als 30% senken könnte. Voraussetzung ist allerdings,dass mindestens 70% der Frauen daran teilnehmen.Dies ist nicht der Fall denn nur 50% aller schriftlich eingeladenen Frauen kommen zur Untersuchung. Es ist ein Hauptanliegen von Prof. Dr. Steiner,möglichst viele Frauen zu motivieren sich dem Screening zu unterziehen.
Um optimale Heilungschancen zu erlangen, ist neben einer möglichst frühen Erkennung der Erkrankung auch eine optimal konzipierte Behandlung wichtig. Im Gegensatz zu den teilweise grundsätzlich sehr belasteten Therapiemöglichkeiten früherer Zeiten, wurden neue Behandlungsmöglichkeiten entwickelt, mit dem Ziel eine gute Wirksamkeit zu erzielen, bei gleichzeitiger möglichst geringer zusätzlicher Behandlung der Patienten.Verständlich und anschaulich erklärt, konnten die Vortragsteilnehmerinnen von Herrn Steiner erfahren, wie sich die Techniken der Brustoperationen, von früher zu heute total verändert haben.
Mammographie – Screening, erklärte der Leiter der Frauenklinik, ist eine „Rasterfahndung“ nach Brustkrebs, sie ist für die Frauen gedacht,die ohne Verdacht auf Brustkrebs sind.
Hier handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit der bei regelmäßiger Durchführung bereits Tumoren entdeckt werden können,die noch nicht tastbar sind.
Ideal so der Facharzt, die Kombination von regelmäßiger wöchentlicher Selbstuntersuchung und Mammographie alle zwei Jahre.
Es wurden auch die Risikofaktoren und Verdachtsanzeichen für Brustkrebs angesprochen, die unbedingt abgeklärt werden müssen.
Frauen, die eine Brustveränderungen festgestellt haben, können sofort und zu jeder Zeit die Frauenklinik in Rüsselsheim aufsuchen,so der Chef des Hauses.
Denn wir wollen den Frauen die psychische Belastung nehmen.

Da die Nauheimer Landfrauen aktiv und kreativ sind, gab Herr Steiner den Anstoß, schonende Achselkissen oder Kopfbedeckungen für operierte Frauen zu fertigen.
Die Selbsthilfegruppen, „Rosa Kriegerinnen“ oder „Frauen nach Krebs“ würden sich sehr freuen. Auch finanzielle Hilfe für die Frauenklinik ist immer angebracht.

Prof. Dr. Steiner machte darauf aufmerksam, dass unter der Mailadresse krebsinformationsdienst. med der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrum seit 2014 besondere Angebote für Fachkreise entwickelt und weitergibt.
Ob bei Patientenberatung,bei Fragen zur Diagnostik und Behandlung oder bei Versorgungsangeboten.
Aber auch speziell geschulte Ärztinnen und Ärzte beantworten zum gesamten Spektrum der Onkologie, unabhängig, aktuell. Qualitätsgesichert, individuell per Mail und am Telefon, Fragen.

Am Ende des aufklärenden Vortragsabends ging der sympathische Mediziner mit Herzblut auf die Fragen der Teilnehmerinnen ein.

Anne Dammel,

Autor:

Landfrauenverein Nauheim aus Nauheim

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