Gemeinsam Eid-ul-Fitr das Fest nach dem Ramadhan gefeiert
Gedankenaustausch - Ahmadiyya Frauen und Landfrauen zum Thema Fasten

Bei hochsommerlichen Temperaturen traf sich eine Gruppe von Nauheimer Landfrauen mit den Fahrrädern um auf Einladung der Ahmadiyya Frauen aus Nauheim nach Königstädten zu radeln.

Ziel war ein Gartengrundstück mit vielen schattigen Plätzen. Dort in schönem Ambiente wurde die befreundete Frauengruppe schon erwartet und herzlich empfangen.
In lockerer Atmosphäre und regem Gedankenaustausch informierte Fakhar-Un-Nisa Ahmed über den Sinn und Zweck des Fastenmonat Ramadhan im Islam.
Es war zu erfahren, dass die Muslime von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf Essen und Trinken verzichten.
Der Zweck dieses Fasten sei, dass man körperliche und spirituelle Fortschritte im Glauben macht um sich auch von Lastern zu befreien, damit man auch ein besserer Mensch wird.

Nach diesen interessanten und informativen Ausführungen, schilderten die Landfrauen wie das Fasten in der christlichen Kirche praktiziert wird.
Es gab viele Regeln und sehr striktes Fasten. Bei Verstoß besonders im Mittelalter waren drakonische Strafen zu erwarten.

Das Fasten dient wie bei anderen Religion der Besinnung auf das Wesentliche.
40 Tage bewusst leben Sieben Wochen ohne.. Alkohol, Schokolade.
Die Landfrauen teilten mit, dass das Fasten sich einer Renaissance erfreut.Das es aber eigentlich in der Zeit vor Ostern um etwas anderes geht als der Verzicht auf Fleisch. Nämlich sich innerlich auf die zentralen Feste Ostern und Weihnachten vorzubereiten.
Viele Christen verzichten freiwillig und bewusst eine Zeit lang auf bestimmte Dinge, um bewusst zu erfahren was sie im Leben wirklich brauchen.

Nach dem regen Gedankenaustausch zwischen Muslime und Christinnen über das Fasten, folgte das Eid-ul-Fest. so Frau Ahmed . Es ist das Fest nach dem Ramadhan, Bedürftige werden mit Spenden bedacht. Ein besonderer Gottesdienst wird begangen, alle Besucher und Besucherinnen sind schön gekleidet . Danach lässt man sich mit der Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn und Andersgläubige spezielle Gerichte schmecken.

So auch am vergangenen Samstag zur Nachfeier, wo zusammen die Freude des Festes bei leckeren Speisen und kühlen Getränken miteinander geteilt wurde.
Gerade zur jetzigen, politischen Situation in unserem Land und weltweit so die Landfrauen ist es wichtiger den je, ehrlich, respektvoll und in Toleranz aufeinander zuzugehen und sich Zeit für Begegnung zu nehmen.
Denn Jeder, Jede in unserer Gesellschaft ist für das verantwortlich, was getan wird und was unterbleibt.
Am Ende bedankte sich die Vorsitzende der Nauheimer Landfrauen für die gemeinsamen Stunden, in denen die Frauen wieder Vieles voneinander erfahren haben.

Anne Dammel, 30.06.2019

Autor:

Landfrauenverein Nauheim aus Nauheim

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