Ereignisreiche Wochenendradtour mit dem Ziel nach Rüdesheim
Kultur - Wein & Genuss

Auf die Räder und los geht´s Richtung Rüdesheim.
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Ereignisreiche Wochenendradtour mit Nach dem Motto: Radeln, Rhein, Reben – erleben,
traf sich die Radgruppe der Nauheimer Landfrauen bei idealem Wetter vor wenigen Tagen zum Start der Wochenendradtour mit dem Ziel nach Rüdesheim.

Zuvor begrüßte Anne Dammel die behelmten Teilnehmer, die aus Sicherheitsgründen alle auffallend grüne Verein T Shirts trugen und zusätzlich mit Trillerpfeifen ausgerüstet waren.
Auch an das leibliche Wohl war gedacht und der Vorstand überreichte zur Freude der Gruppe, appetitliche Lunchpakete.
Die Streckenführung hatte Gabi Bender übernommen, sie und Anne informierten über die Fahrroute und gaben Tipp´s und Erläuterungen.
Nun hieß es in die Pedale treten. Los ging´s durch die Königstädter Gemarkung, die belebte Innenstadt von Rüsselsheim bis an den Main zum Leinreiter,
Von dort, am Main entlang bis Gustavsburg um dann den Fluss bei Kostheim zu überqueren.
Bei den Maarauen verabschiedeten sich die Ausflügler vom Main und begrüßten den Vater Rhein.
Dies nahm die muntere Schar zum Anlass in schöner Natur einen Zwischenstopp einzulegen um gemütlich zu rasten.
Frisch gestärkt und voller Elan ging es auf dem gut ausgeschilderten Radweg R3, über Mainz Kastell, Amöneburg, vorbei am Biebricher Schloss mit einem Schlenker um die Baustelle Schiersteiner Brücke.
Weiter nach Walluf dem ältesten Weinbauort im Rheingau. Durch herrliche Weinorte wie Eltville
mit seinem Rosengarten und Erbach bis Oestrich - Winkel.
Hier konnte wegen Überflutung der Strecke die Fahrt mit dem Rad entlang am Rheinufer bis nach Rüdesheim nicht fortgesetzt werden.
Die Fahrräder mussten zum Leidwesen der Radlerinnen an steilen Treppen runter und wieder hinauf getragen werden, um so das überschwemmte Teilstück zu umgehen.
Was auch mit vereinten Kräften und fleißigen Helfern gelang.

Am Spätmittag erreichten die sportlichen Damen das familiengeführte „Hotel Rose“ in Rüdesheim, nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt. Hier wurden die Räder eingestellt und die Zimmer bezogen.
Nun hieß es,: „Bisje frisch mache“ und man traf sich anschließend zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant, „Stadt Frankfurt.“
In der historischen „Drosselgass“ lies man dann den anstrengenden Tag fröhlich und vergnügt bei einem „ gude Schoppe Woi“ ausklingen.

Am 2. Tag nach dem leckeren Frühstück begaben sich die fidelen Frauen mit einem Ringticket auf Romantik – Tour.
Der Ausflug begann in Rüdesheim mit einer Gondelfahrt. Per Seilbahn schwebte man über die Weinberge, hinauf zum Niederwalddenkmal. Dort angekommen wurde man mit einem herrlichen Blick über das Rheintal belohnt.
Majestätisch steht die Germania dort oben und hält die Wacht am Rhein.
Noch beeindruckt von der wunderbaren Kulisse,wanderten die Landfrauen durch den Niederwald zum Sessellift nach Assmannshausen.
Hier liegt das Jagdschloss Niederwald auf dem Weg, dass zum Verweilen einlädt.
Nach dem Spaziergang entlang des Wildgeheges ging es entspannt mit dem Sessellift hinunter nach Assmannshausen, der bekannten Rotweinstadt.
Hier erlebten die Besucher „Assmannshausen in ROT!“

Nach schönem kulinarischem Aufenthalt bestieg die Gruppe das Schiff. Nach 40 minütiger eindrucksvoller Fahrt, vorbei am Mäuseturm durch Binger Loch, ging es zurück nach Rüdesheim.
Am Abend hatte man in der Ratsstube reserviert und genoss gemeinsam das leckere Essen.
Danach fanden sich die leutseligen Nau´merinnen im Gutsausschank der Familie Philipp ein.
Seit über 100 Jahren schenken sie ihre selbst erzeugten Weine aus.
Wie heißt es so schön,: „Wo´s Kränzje hängt – werd ausgeschenkt!“
Der ereignisreiche Tag klang bei netten Gesprächen ,Gesang und süffigem Tröppsche aus.

Im Nu war die Nacht um. Nach reichhaltigen Frühstück hieß es, Gepäck auf die Fahrräder geschnürt, Abschied nehmen und die Rückreise antreten.
Da vor kurzen der Rhein Hochwasser führte und einige Uferabschnitte mit dem Rad schlecht zu befahren sind, haben sich die Radlerinnen kurzfristig entschieden diese mit dem Schiff zu umfahren. Mit der Fähre wurde nach Bingen über gesetzt. Die Radstrecke führte durch ein einmaliges Naturschutzgebiet, Reste von Auwäldern, Feuchtwiesen, Streuobstwiesen mitsamt ihren typischen Bewohnern waren zu sehen. An den Hängen und Böschungen standen Mohn,- und Kornblumen.
Kraniche und Störche faszinierten und der Kuckuck erfreute mit seinem Rufen.
An der Fahrradfähre in Budenheim angekommen, ging es auf die andere Rheinseite nach Walluf .
Unterwegs hielten die tapferen Radlerinnen eine gemütliche Einkehr bevor sie die letzte Etappe der Tour nahmen.
Beeindruckt von den vielen gemeinsamen Erlebnissen endete die schöne Radtour,die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Teilnehmerinnen bedankten sich am Ende der Tour bei Gabi und Anne für die gute Organisation aber auch bei Petrus für das ideale Radelwetter.
Insgesamt wurde eine Strecke von 120 km zurückgelegt.

Anne Dammel, 27. 05. 2019

Autor:

Landfrauenverein Nauheim aus Nauheim

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