Landfrauen feiern Fastnacht
„Mit Kreppel, Kaffee & Helau zur Kittelscherz-Party bei Stelzers im Bau“

Bevor die närriche Schar eintraf, wurde der Begrüssungstrunk vom Empfangskomitee probiert.
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  • Bevor die närriche Schar eintraf, wurde der Begrüssungstrunk vom Empfangskomitee probiert.
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Diesem närrischen Ruf folgten am Mittwoch, dem 19. Februar 2020 über 50 fastnachtsbegeisterte Frauen. Die meisten waren dem Motto entsprechend in schicke, grellbunte Kittelschürzen im Stil der 60er, 70er Jahre gekleidet und hatten Putzutensilien wie Schwämme, Bürsten und Lappen mitgebracht. Auch Mitglieder der MS-Selbsthilfegruppe mit den neuen Leiterinnen Claudia Grimm und Angelika Leiter hatten sich eingefunden.

Vom Empfangskomitee bekamen die Besucherinnen den Hausorden in Form eines Spülschwämmchens umgehängt, den die Kreativgruppe phantasievoll dekoriert hatte. Aus dem großen Putzeimer wurde „Butzwasser mit Brogge“ ausgeschenkt, ein Cocktail aus Wein, Sekt, Likör und Beeren. Von Stelzers wurden die Gäste mit Kreppel und Kaffee satt verwöhnt.

Der kunterbunte Nachmittag wurde eröffnet mit einer rhythmischen Kittelschürze-Gymnastik zum Mitmachen, närrisch dargeboten von den Vorstandsmitgliedern unter der Anleitung von Marlies Eberlen.

Nach der Begrüßung der Närrinnen mit viel Helau gab Vorsitzende Anne Dammel ihre Begeisterung für die „Kittelscherz“ zum Besten. Passend zum Thema trat Edda Rampold als „Leidgeprüfte Hausfrau“ auf. Als „Dolles Huhn“ stieg Marlene Guth in die Bütt, gefolgt von Marita May, die vom neuesten Nau’mer Dorftratsch erzählte. Dabei wurde den Lachmuskeln der Landfrauen kaum eine Pause gegönnt.

Als „Kleinwagenbesitzerin“ anno dazumal trat Marga Schmidt auf, die anfangs schon ein Stimmungslied zur Melodie des Schneewalzers sang. Marlies Eberlen und Anne Dammel besangen mit „Hier dud mer’s weh unn do dud mer’s weh“ humorvoll die Freuden und Leiden des Älterwerdens und strapazierten damit die Zwerchfelle der Frauen. Unter Gelächter und mitfühlender Zustimmung der Närrinnen erzählte Gabi Bender vom Leben einer „Gestressten Hausfrau“.

Wie bei vielen Veranstaltungen der Landfrauen zuvor begleitete Helga Gafke den Nachmittag mit ihrem Akkordeon. Sie spielte bekannte Schunkellieder und sparte auch nicht mit dem Fastnachtstusch während der Vorträge.

Allen Aktiven, die mit Büttenreden und Klamauk die Stimmung hochhielten, wurde ein Orden überreicht, der in liebevoller Handarbeit von der Kreativgruppe gefertigt wurde.

Als Schlussakt mit viel Humor und Witz und von Lachsalven begleitet, schilderten Anne Dammel und Gabi Bender, wie es „Zwaa, die gern Naumerinne soi wolle“ auf ihrer Odyssee durch Nauheim ergangen ist.

Mit einem Fastnacht-Quiz ging der stimmungsgeladene Nachmittag seinem Ende zu. Für die Gewinnerinnen Waltraud Ackermann, Helma Steffan und Ingrid Wetzel gab es Weck, Worscht, Woi und Kreppel.

Linda Ramge

Autor:

Landfrauenverein Nauheim aus Nauheim

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