Rund um die Holunderblüte – mit erfrischender Verkostung

Die Mitglieder und Gäste warteten gespannt auf den Vortrag
der " Blumenfee" Yasmin Wolfferstädter,
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  • Die Mitglieder und Gäste warteten gespannt auf den Vortrag
    der " Blumenfee" Yasmin Wolfferstädter,
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Der Vorstand des Landfrauenvereins hatte Floristin und Blumenfee Yasmin Wollferstädter eingeladen.
Sie führt ein nettes Blumenlädchen mit Cafè in der Mühlstaße, in Nauheim.
Zu dem interessanten Vortragsabend, „Rund um die Holunderblüte“ waren 30 Mitglieder und Gäste gekommen. Sie erfuhren einiges über die Botanik, dass Holunderbeeren Steinfrüchte sind.
Der Schwarze Holunder, der in unsere Region „Holler“ genannt wird, findet man häufig in Gärten, Hecken und Wäldern. Am Straßenrand und an Gräben sollte man auf keinen Fall Früchte zur Verarbeitung schneiden, da hier eine hohe Schadstoffbelastung vorliegt.

Der sehr robuste Strauch mit lateinischem Name Sambucus nigra ist nicht frostanfällig,wächst bis zu sieben Meter hoch mit kleinen weißen Blütendolden und herrlichem Duft, der nicht nur die Bienen anlockt. Auch die Pflücker und Fans von selbst gemachten Köstlichkeiten. Schneller als gedacht landet Holunder prickelnd im Glas, als Saft oder als „Likörsche“, erfrischend, blumig oder als frisch ausgebackene Blüten oder auch als Fliederbeerensuppe schmackhaft zubereitet.
Wie auch am Vortragsabend. Hier wurde gleich zu Beginn von Yasmin zur Überraschung der Teilnehmerinnen Holundersirup angesetzt, der am Schluss seine Genießerinnen fand.
In verschiedenen Arbeitsschritten zeigte sie verständlich die Zubereitung.

Doch zuvor war zu erfahren, dass aus den weißen Blütendolden sich dunkelviolette bis schwarze Steinfrüchte entwickeln. Der Saft schmeckt herb säuerlich, wie sich die Besucherinnen erinnerten.
Holunder sollte man nicht lagern, am besten sofort verbrauchen, da sonst Gärprozesse drohen und wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.
Außerdem warnte die Fachfrau davor Holunder roh zu genießen. Unreife Früchte und die Samen enthalten das giftige Sambunigrin.
Sie appellierte, nur reife Früchte in der Küche zu verwenden und diese zu kochen.
Das macht sie bekömmlicher.
Es wurden Tipps zur Zubereitung und leckere Rezepte aus getaucht.

Ob als Gelee, Sirup, Wein oder Tee. Dank seiner Inhaltsstoffe wie der ätherischen Öle gilt der Holunder auch als Heilpflanze und ist vielseitig verwendbar.
Er soll schweißtreibend und schleimlösend wirken. Aber auch die Abwehrkräfte stärken.
Dies wäre auf den hohen Eisenanteil von 1,8 Milligramm pro hundert Gramm im Holundersaft zurückzuführen. Denn Eisen ist für die Blutbildung wichtig.
Nach dem aufschlussreichen Vortrag bekamen die aufmerksamen Zuhörerinnen einen selbst gemachten „ Hugo“ serviert, der vorzüglich schmeckte.
Hier das Blumenfee Rezept:

HUGO
Zutaten:
120 ml Prosseco
100 ml Mineralwasser mit viel Kohlensäure
2 cl Holunderblütensirup
3 Blätter Minze
1 Limettenscheibe
Eiswürfel nach Belieben
Bauchiges Weinglas innen mit Minzeblätter einreiben und im Glas lassen.
Limettenscheibe und Eiswürfel dazu. Mit Prosecco, Mineralwasser und Holundersirup auffüllen. Ein Genuss!!

Anne Dammel 06.06.2019

Autor:

Landfrauenverein Nauheim aus Nauheim

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