Saalburg und Römerturm in Idstein- Dasbach werden vom VdK Nauheim besucht

VdK Gruppe in Dasbach vor dem Römerturm
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Die Nauheimer VdK Reisenden waren mit dem Busunternehmen Müller im September auf den Spuren der Römer. Im Römerkastell Saalburg angekommen wurden die Besucher zu Führungen in zwei Gruppen aufgeteilt. In der Centuria, der Mannschaftsbaracke, staunten die Besucher, als ihnen erklärt wurde, dass auf engstem Raum 8 Soldaten untergebracht waren. Anschaulich wurde dargestellt, wie die Römer lebten, sich kleideten, wie sie wohnten, wie sie sich ernährten, also wie ihre Lebensumstände waren. Um dies noch besser zu dokumentieren gibt es in heutiger Zeit dazu in der Saalburg entsprechende Darstellungen.
In verschiedenen Gebäuden sind archäologische Überreste und Rekonstruktionen ausgestellt. Neu ist eine Ausstellung verschiedener Büsten aus der Römerzeit. Es wurde ein Film gezeigt, der Entstehung, Aufbau und Verfall zur Römerzeit und Wiederaufbau der römischen Militäranlagen durch Wilhelm II. wiedergab. Es blieb auch genügend Zeit in eigener Regie die Anlage zu durchstreifen.
Ein besonderes Erlebnis war für viele Besucher das Römeressen in der „Taberna“. Anfangs erhielt jeder ein Gläschen „Mulsum“, einen römischen Gewürzwein, der als Aperitif in Rom geschätzt war. Auch der Römerteller mit gebackenen Champignons in Honig, lukanischer Wurst, Oliven, angemachtem Schafskäse und römischem Brot fand allgemeine Zustimmung.
Damit war das Programm allerdings noch nicht zu Ende. Die Gesellschaft fuhr weiter durch den Taunus bis nach Idstein- Dasbach zu einem in 2001 neu erbauten Römerturm, der nach alten Plänen rekonstruiert ist. Diese Art eines Römerturms war einst Teil der römischen Grenzanlage, des sogenannten Limes. An die 900 Türme überwachten die Grenze zur Römerzeit.
In rund 8 Metern Höhe hatte man vom Wehrgang einen grandiosen Panoramablick auf den Idsteiner Stadtteil Dasbach und auf den bewaldeten Höhenzug des mittleren Taunus bis zum Feldberg.
Zur Römerzeit bekam jeder Soldat täglich seine Ration Rotwein. So bekam in Anlehnung dazu zum Abschluss jeder Mitfahrer im Römerturm auch ein Gläschen des roten Weines.
Da es anfing zu regnen fand der Ausflug ein rasches Ende. Die Heimreise wurde vorzeitig angetreten. Die mitgefahrenen Männer waren deshalb nicht böse, denn so konnten sie den Beginn eines im TV übertragenen Fußballspiels rechtzeitig erleben.

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