Nauheimer Landfrauen besuchten Deutschlands älteste Stadt
Trier ist eine Reise wert

Alle an Bord? Und los ging es bei schönem Wetter mit der Mosel - Rundfahrt.
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Vergangenen Mittwoch unternahmen bei herrlichem Wetter 50 Mitglieder und Gäste eine Tagesfahrt mit dem Bus nach Trier, der „Mosel – Metropole.“ Gleich zu Beginn verteilte der Bordservice Lunchpakete an die muntere Frauenschar und man lies es sich nicht nehmen, auf den „Oma -status“ von Helga Luley anzustoßen.
Nach ca. 1 1/2 Std. Anfahrt, stieg der Reiseleiter Herr Hepp in Morbach zu..
Er begleitete die muntere Gruppe den ganzen Tag.
In Trier angekommen hieß es zuerst, „Schiff Ahoi und Leinen los!“
Auf der Mosel - Rundfahrt genossen die Nauheimer Passagiere die faszinierende Flusslandschaft mit ihren romantischen Städten und Weinorten.
Der Aufenthalt auf dem Wasser machte hungrig und man freute sich auf das gemeinsame Mittagessen in der Trierer Altstadt, im Restaurant “ Kartoffel – Kiste!“
Im Anschluss begann die Stadtrundfahrt mit dem Bus.
Hier konnten die Reiseteilnehmerinnen um Herrn Hepp viel Wissenswertes erfahren.
Es ist belegt, dass Trier die älteste Stadt Deutschlands ist und von den Römern
16 v. Chr. gegründet wurde. Sie verfügt wie zu sehen war, noch über einige gut erhaltene römische Baudenkmäler, wie die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers.
Die 300 n. Chr. erbauten Kaiserthermen zählten zu den größten Thermen des Römischen Reiches.
Weiter führte die Fahrt vorbei am Amphitheater, hier erfuhren die Frauen, dass 20.000 Besucher auf den Rängen Platz fanden und den blutigen Kämpfen von Mensch und Tier zu sahen.
Beeindruckt von der Stadtrundfahrt, schloss sich ein Stadtrundgang an.
Hier wurde allen bewusst, wie gigantisch in ihrer Größe die Porta Nigra ist.
Ein von Hand mit wenigen Hilfsmitteln durch riesige Sandsteinblöcke vor über 2000 Jahren erbautes Stadttor und Mauer.

Eine nicht römische Person Karl Marx, berühmter Sohn Triers hat Weltgeschichte geschrieben.
Er steht auf einem Sockel in Bronze gegossen. Ein Geschenk an die Stadt Trier von China, anlässlich des 200 hundertsten Geburtstags des Revolutionärs und Gelehrten.
Der zentrale Platz in Trier ist der Hauptmarkt. Hier laufen die wichtigsten Straßen der Altstadt zusammen . Herrliche Fachwerkhäuser verschiedener Epochen konnten bestaunt werden, bevor einer der ältesten Stätten der Christenheit nördlich der Alpen besucht wurde, der Trierer Dom.
Die Geschichte des Domes geht ins 4. Jahrhundert zurück und die Jahrhunderte sind architektonisch sehr gut zu erkennen.
Bemerkenswert war auch zu erfahren, dass die Konstantin – Basilika als größter Einzelraum der Antike überlebt hat. Das danebenliegende Kurfürstliche Palais, der Kontrast zwischen den Bauwerken kann kaum größer sein,. Nüchterne, karge römische Architektur - trifft schwülstiges Rokoko. Während des Spaziergangs durch den Palastgarten, bewunderten die Besucherinnen ein typisches Beispiel barocker Gartenkunst.
Nach der aufschlussreichen und interessanten Besichtigungstour durch die Altstadt von Trier, konnten die Ausflüglerinnen noch individuell den Aufenthalt bis zur Abfahrt genießen.
Abschließend bedankte sich der Vorstand bei Herrn Hepp für die unterhaltsame Reiseführung mit einen Präsent.
Durch die Stadtrundfahrt und die Stadtführung per Pedes war zuerkennen, wie sich Trier seit den Zeiten der Römer entwickelte und wie es zu dem wurde, was es heute ist.
Eine Stadt mit lebendiger Geschichte - Trier ist eine Reise wert!

Anne Dammel 18.05.2019

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