Sozialverband VdK Hessen-Thüringen – Kreisverband Groß Gerau Infostand am Equal Pay Day am 18. März

von Links: S. Rotzal, Kerstin Geis (MdL), Martin van de Rakt (DGB), B. Breckheimer
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Der VdK-Kreisverband Groß Gerau hat sich mit Erfolg am Equal Pay Day beteiligt

„‚Männer und Frauen sind gleichberechtigt‘ – so steht es im Grundgesetz. Doch die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Nach wie vor werden Frauen benachteiligt, vor allem wenn es um die Bezahlung geht“, sagte die Vertreterin der Frauen im VdK-Kreisverband Groß Gerau Silvia Rotzal und die Vertreterin der Frauen im Bezirk Darmstadt Brigitte Breckheimer, gleichzeitig Stellvertreterin im Kreis GG auf einer Protestveranstaltung am 18. März auf dem Marktplatz in Groß Gerau.
Unter dem Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“ beteiligten sich die VdK-Frauen am Equal Pay Day.

Der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, fand dieses Jahr am 18. März statt. An jenem Tag also, bis zu dem Frauen in Deutschland rechnerisch unentgeltlich arbeiten. 2015 verdienten sie 21 Prozent weniger als Männer, was in Tage umgerechnet bedeutet:

Frauen arbeiten 77 Tage – also bis zum 18. März – umsonst.

Mit dem VdK Infostand und roten Taschen sowie Luftballons erregten die VdK-Frauen in Groß Gerau Aufmerksamkeit. Mit Flugblättern und einer Menge guter Argumente wandten sie sich an die Passanten. Die SPD Landtagsabgeordnete Kerstin Geis, wie auch der Bürgermeister von Groß Gerau Stefan Sauer, besuchten den Stand. Etliche Gewerkschaftler und Gleichstellungsbeauftragte unterhielten sich angeregt mit den vor Ort agierenden Damen. Viele Männer unterstützten die Aktion.
„Viele Frauen verdienen deutlich weniger als Männer. Auch bei gleicher Qualifikation sind die Lohn- und Gehaltsunterschiede oft gravierend“, sagten die Frauenvertreterinnen. „Wir fordern tarifgebundene Arbeitsverträge, flächendeckend kostenfreie Kinderbetreuungsmöglichkeiten und mehr Angebote zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.“

Die VdK-Frauen wiesen auch auf die schwerwiegenden Folgen der ungleichen Bezahlung für die Altersversorgung hin. „Der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen führt zu einer niedrigeren Rente bei Frauen und erhöht somit das Risiko für Armut im Alter“, sagten Silvia Rotzal und Brigitte Breckheimer.
„Alleinerziehende Frauen sind besonders betroffen, denn sie können wegen der Kindererziehung oft nur in Teilzeit arbeiten.“

Autor:

Brigitte Breckheimer aus Nauheim

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