Vortrag „Wie geht Röntgen“ beim Sozialverband VdK Nauheim im April 2014

die stellv. Vorsitzende Silvia Rotzal bedankt sich bei Herrn Franz Stoll
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  • die stellv. Vorsitzende Silvia Rotzal bedankt sich bei Herrn Franz Stoll
  • hochgeladen von Brigitte Breckheimer

Franz Stoll, Sohn des langjährigen früheren VdK Vorsitzenden Franz Honheiser, referierte in der Gaststätte Culinarium vor Mitgliedern und Freunden des örtlichen VdK. Nach Studium und Abschluss als Ingenieur für Biomedizin- Technik arbeitete Herr Stoll 13 Jahre in der Strahlentherapie im Klinikum Darmstadt und anschließend 25 Jahre bis heute als Sachverständiger nach der Röntgenverordnung.
Eingehend gab er den Anwesenden einen Überblick über die technischen und physikalischen Grundlagen der Röntgenstrahlen. Anhand einer Power-Point- Dokumentation konnten die Besucher die verschiedensten Röntgengeräte seit der Entdeckung durch Conrad W. Röntgen von 1895 bis heute sehen- von einfachen Geräten bis zu den Computer Tomographen. Das Funktionsprinzip eines CT wurde erklärt. Ebenso der bauliche Strahlenschutz durch entsprechende Vorkehrungen, die durch den Sachverständigen überprüft werden. Herr Stoll ging auch auf den Segen und die Gefährdung durch Röntgenstrahlung ein.
An Beispielen unterschiedlicher Aufnahmen wurde verdeutlicht, dass die Geräte als Durchleuchtungsgeräte eingesetzt werden , um Bewegungen sichtbar zu machen:
Entweder bewegt sich das zu untersuchende Organ z.B. das Herz, die Speiseröhre beim Schlucken oder es werden Einwirkungen auf den Körper dokumentiert, z.B. während einer Operation. Der Körper kann aber auch über eine Länge untersucht werden, die größer als der Bildempfänger ist, z.B. bei Dickdarmdarstellungen, Lungenuntersuchungen, Abfließen von Harn aus der Niere in die Blase oder zur Darstellung von Gefäß- Systemen wie bei Venen, Arterien und dem Lymphsystem.
In der Zahnheilkunde werden die unterschiedlichsten Röntgengeräte ebenfalls eingesetzt.
Interessant war der Vergleich von der Dosisbelastung durch Röntgen- Untersuchungen zu der einer natürlichen Strahlenbelastung. Eine Thorax- Aufnahme in 2 Ebenen entspricht einer natürlichen Belastung von ca. 7 Tagen, wobei eine CT Aufnahme eines Beckens einer natürlichen Belastung von ca. 4 Jahren entspricht. Deshalb sollte man Nutzen und Gefährdung genau abwägen. Ein Röntgenpass ist sinnvoll.
Die stellv. Vorsitzende des VdK Nauheim Frau Silvia Rotzal bedankte sich bei Herrn Franz Stoll für den sehr informativen Vortrag zum Schluss der Veranstaltung.

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