Jahreshauptversammlung Gesangverein Teutonia 1806 Wallerstädten e.V.

Am Dienstag, 08.03.2016, fand die Jahreshauptversammlung des Gesangverein Teutonia 1806 Wallerstädten e.V. im dortigen Dorfzentrum statt.

Der Frauenchor eröffnete die Versammlung mit dem Lied „Die Rose“, bevor Björn Hack alle Anwesenden herzlich begrüßte. Gemeinsam erhob man sich für einen Gedenkmoment an die im letzten Jahr und am vergangenen Freitag verstorbenen Mitglieder, die das Vereinsleben oft über einen sehr langen Zeitraum mitgestaltet hatten.

Es folgten die Berichte aus den einzelnen Gruppen des Vereins. Günter Ruckelshaußen, Sprecher des Männerchors, berichtete aus dem letzten Jahr des seit 210 Jahren bestehenden Chores. Es war, wie so viele Jahre davor, von Mithilfe und Gesang bei zahlreichen Veranstaltungen wie dem vereinseigenen Frühlingsfest und dem Adventsgesang in der Wallerstädter Kirche geprägt. Auch ein chorinternes Grillfest gehörte zum Terminplan der Teutonia-Herren. Ruckelshaußen schloss mit Erläuterungen zur Auflösung des Chors und seinem dadurch bedingten Rücktritt aus dem Vorstand. Björn Hack dankte ihm im Namen des Vorstands für seine langjährige Vorstandstätigkeit.

Auch aus den Berichten der anderen Gruppen „Frauenchor“, „Harmonics“, „Jay-Mo“ und „Burning Flames“ waren die vielfältigen Aktivitäten des Vereins herauszuhören. So veranstaltete man zum Beispiel die Hallenfastnacht und das Frühlingsfest, nahm an zahlreichen Jazztanzturnieren teil, begleitete verschiedene Veranstaltungen im Kreis mit Gesang und Tanz, bestritt ein Herbstkonzert, bei dem auch der dafür gegründete Projektchor auftrat und sang in der Kirche beim Wallerstädter Weihnachtsmarkt.

Sowohl dieser Rückblick auf das letzte Jahr als auch der Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen und die Pläne, die die Chöre und der Vorstand umsetzen möchten, unterstreichen das Engagement der Teutonia, sich auch in Zukunft in die kulturelle Landschaft Wallerstädtens und des Kreises Groß-Gerau einzubringen. So soll die Kindertanzgruppe „Burning Flames“ weiter wachsen und der Verlust des Männerchores durch die Gründung eines gemischten Chores so gut kompensiert werden, wie es eben geht.

Mit der diesjährigen Jahreshauptversammlung endete auch die Amtszeit von Björn Hack als erster Vorsitzender. Er hatte in seinem Vorstandsbericht seinen Rücktritt aus persönlichen und beruflichen Gründen verkündet. Da erst im nächsten Jahr wieder Wahlen vorgesehen sind, werden seine Aufgaben satzungsgemäß bis dahin vom verbleibenden Vorstand übernommen. Er bleibe den „Harmonics“ und nun auch dem Gemischten Chor als Sänger weiterhin erhalten. Für die Vereinsarbeit und bei Rückfragen sagte Hack seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern seine Unterstützung zu.

Zum Schluss der Berichte fand Altbürgermeister Karl Helmut Kinkel anerkennende Worte für den Verein: Er drückte seinen Stolz über die von den Aktiven geleistete Arbeit aus und ermutigte die Mitglieder des ehemaligen Männerchors zum Weitersingen im Gemischten Chor. Die Teutonia sei schon so lange an allen wichtigen kulturellen Ereignissen beteiligt, da sei es umso trauriger, nun vom Ende des Männerchores zu erfahren. Außerdem bedankte er sich bei Björn Hack „sowohl als ersten Vorsitzenden, als auch als Sänger des Vereins und als Narr bei der Wallerstädter Hallenfastnacht“.

Nach der Feststellung der ordnungsgemäßen Buchführung des Vereins durch Kassenprüferin Hiltrud Landau wurde der Vorstand entlastet. Weil Matthias Kämpf aus dem Amt des Kassenprüfers ausschied, wurde mit Verena Hunsrucker eine Nachfolgerin gewählt.

Der Vorstand zum Schluss noch auf die verteilte Terminliste hin. Björn Hack betonte, dass die Vereinsmitglieder zu allen öffentlichen Veranstaltungen gerne gesehen seien und er sich freue, wenn die Chöre und Tanzgruppen sich gegenseitig unterstützen würden, indem sie zum Beispiel Turniere oder Auftritte besuchen, die die Vereinskolleginnen und Kollegen bestreiten. Er hoffe auch für sich persönlich, dort viele bekannte Gesichter wiederzutreffen.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ergriff Stefan Lotz, 2. Vorsitzender der Teutonia, das Wort. Er dankte Björn Hack im Namen des gesamten Vorstands für sein Engagement. Er bedauere die Entscheidung sehr, könne sie andererseits aber auch nachvollziehen. Lotz brachte weiterhin seine Sorge zum Ausdruck, die Fülle der Aufgaben, die Björn Hack als Vorsitzender übernommen hatte, im Vorstand aufzuteilen und für die nächste Amtszeit eine geeignete Nachfolge zu finden. Trotzdem blickte er mit Zuversicht in die Zukunft. Der Vorstand werde auch in Zukunft alles tun, den Verein weiterzubringen und das Vereinsleben zu erhalten.
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