E-Jungen der HSG Isenburg/Zeppelinheim bejubeln Titelgewinn
Teamgedanke steht vor Meisterschaft

Meister, Meister, hey, hey. Die Handball-E-Jungen der HSG Isenburg/Zeppelinheim freuen sich über den Titelgewinn in der Bezirksliga M.
  • Meister, Meister, hey, hey. Die Handball-E-Jungen der HSG Isenburg/Zeppelinheim freuen sich über den Titelgewinn in der Bezirksliga M.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Neu-Isenburg – Großer Jubel herrschte bei den Handball-E-Jungen der HSG Isenburg/Zeppelinheim, die sich nach einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen den TV Flieden ungeschlagen die Meisterschaft in der Bezirksliga Gruppe M des Bezirks Offenbach/Hanau sicherten.

Der Erfolg über die Osthessen war sozusagen die Kür am Ende einer beeindruckenden Saison. Die Jungs des Jahrgangs 2009/2010 gewannen damit alle 16 Saisonspiele und holten mit 32:0 Punkten den Titel. Doch für Trainerin Katrin Leukroth, gleichzeitig Abteilungsleiterin der HSG, gibt es wichtigeres: „Der Start in die Saison war sehr holprig, zu Beginn hat das alles noch nicht so funktioniert. Aber das haben wir gut hinbekommen“, sagt sie. Mit viel Geduld und Engagement formte sie aus einem Haufen Einzelkämpfern eine Mannschaft. „Nach dem ersten Spiel hat mich noch jeder Spieler gefragt, wie viele Tore er denn geworfen habe. Am Ende war das überhaupt kein Thema mehr. Diese Entwicklung macht mich viel stolzer, als Siege und Meisterschaft“, erklärt Katrin Leukroth.

Verdient haben sich die Isenburger Nachwuchshandballer den Titelgewinn allemal. Denn trotz kleinem Kaders trainierte die Mannschaft immer fleißig, die Jungs blieben im wahrsten Sinne des Wortes die komplette Spielzeit über am Ball. Katrin Leukroth übernahm die Mannschaft vor rund einem Jahr, nachdem das bisherige Trainerduo aus beruflichen und Studiengründe keine Zeit mehr hatte. „Ich spiele selbst seit 35 Jahren Handball, das ist mittlerweile meine dritte Jungenmannschaft“, erklärt sie. Mit nur neun Spielern, darunter einige, die seit drei, vier Jahren dabei sind, aber auch einigen Anfängern, startete die Mannschaft in die Saison. Ein weiterer Spieler kam im Verlauf der Runde noch hinzu.

Angesichts des kleinen Kaders „habe ich den Eltern gesagt, dass muss funktionieren und ihr müsst garantieren, dass die Jungs immer da sind.“ Und es funktionierte. Zwar trat die HSG auch mal mit nur einem oder sogar ohne Auswechselspieler an, doch alle Jungs (und Eltern) zogen die Saison engagiert durch. Auch die jungen Spieler merkten schnell: Es funktioniert nur gemeinsam. Der kleine Kader schweißte die Mannschaft zunehmend zusammen, aus Einzelkämpfern wurde ein Team. „Ich finde den guten Pass besser als ein Tor zu werfen“, förderte Katrin Leukroth das Zusammenspiel zwischen den Jungs. Und auch die dazugehörigen Familien bildeten eine tolle Gemeinschaft. Sie organisierten gemeinsame Elterntrikots – im gleichen Grünton der Mannschaftstrikots – mit Aufschriften wie Spielermama, -papa, -opa oder -tante. Der „grüne Block“ sorgte bei den Spielen der E-Jungen für reichlich Stimmung.

Der Teamgedanke war letztlich auf dem Weg zur Meisterschaft der ausschlaggebende Punkt. „Es hat Riesenspaß gemacht, es kam auf jeden Einzelnen an und alle haben ihren Teil dazu beigetragen. Und die Eltern haben uns toll unterstützt“, freute sich Katrin Leukroth. Das galt auch für das letzte Saisonspiel gegen Flieden. In einer sehr körperbetonten, aber fairen Partie zeichneten sich die Torhüter auf beiden Seiten mehrfach aus. Die Stimmung in der Halle war hitzig, aber die Isenburger Jungs behielten die Nerven, konzentrierten sich auf ihr Können und erkämpften sich den Sieg und damit den verdienten Meistertitel, der nach Spielende ausgiebig gefeiert wurde – natürlich gemeinsam und mit allen Eltern.

Katrin Leukroth wird die Mannschaft auch in der kommenden Saison betreuen, erhält dann aber die Unterstützung einer B-Jugendspielerin aus den eigenen Reihen. Die HSG-Truppe wechselt geschlossen in die D-Jugend hoch und will auch in dieser Altersklasse für Furore sorgen. Und auch hier gilt: Der Teamgedanke steht vor der Meisterschaft.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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