Der neue Henninger Turm bleibt ein Wahrzeichen

Das Fass bleibt! Florian Schlüter am Modell für den neuen Henninger Turm.
  • Das Fass bleibt! Florian Schlüter am Modell für den neuen Henninger Turm.
  • Foto: Robert Volhard, Stylepark AG
  • hochgeladen von Chris Schemel-Trumpfheller

Die Henninger-Bräu AG gehört seit über 350 Jahren zu Frankfurt. Nach dem Zweiten Weltkrieg füllte Henninger als erste Brauerei das Bier in Dosen ab – auf Nachfrage der in der Mainmetropole stationierten amerikanischen Soldaten. 1961 wurde der Henninger-Turm errichtet: Ein 122 Meter hohes Getreidesilo, das viele Jahre lang das höchste Gebäude der Stadt darstellte und dessen aufgepfropftes, sich um die eigene Achse drehendes Restaurant ein beliebtes Ausflugsziel war. Fortan gehörte der helle Klotz mit dem „Fass“ (oder war es doch eine Dose?) auf dem Dach zu Frankfurt wie Henninger Bier, Apfelwein und Grüne Soße.

Im vergangenen Jahr ist der Turm von der Skyline verschwunden. Aber nur für kurze Zeit. Denn da, wo einst das Silo in die Höhe ragte, entsteht wieder ein Hochhaus mit einem „Fass“ auf dem Dach. Hat man sonst in der Mainmetropole Hochhäuser für Büros gebaut, wird der neue Turm zum Wohnen hergerichtet. Denn in der Mainmetropole ist Wohnraum teuer geworden und so lohnt sich die Investition in Projekte dieser Größenordnung.

Autor:

Chris Schemel-Trumpfheller aus Ober-Ramstadt

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