Drei Hirnforscher teilen sich den Nobelpreis für Medizin 2014

Das norwegische Hirnforscher-Ehepaar May-Britt und Edvard Moser Foto: DPA/ Körber-Stiftung/ Friedrun Reinhold
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May-Britt und Edvard Moser aus Trondheim und John O´Keese aus London gewinnen den Medizin-Nobelpreis 2014 für Ihre Entdeckung eines "Navigationssystems" im Gehirn. Jeweils zur Hälfte teilen sich das norwegische Ehepaar und der Neurowissenschaftler aus Großbritannien / USA den diesjährigen Preis. Edvard Moser war zusammen mit seiner Frau Postdoc an der Universität von Edinburgh und später als Gastwissenschaftler im Labor von John O´Keese in London. Diese höchste Auszeichnung für Mediziner ist mit umgerechnet 870.000 Euro dotiert.
Die drei Wissenschaftler haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich das Gehirn orientiert: Wie wissen wir wo wir sind? Wie speichert unser Gehirn diese Informationen, damit wir beim nächsten mal den Weg wieder finden? Die drei Forscher haben so eine Art "inneres GPS-System" im Gehirn entdeckt - es ist ein Netzwerk von Zellen, das es uns ermöglicht, uns im Raum zu orientieren.

Das norwegische Hirnforscher-Ehepaar May-Britt und Edvard Moser Foto: DPA/ Körber-Stiftung/ Friedrun Reinhold
Der amerikanisch britische Neurowissenschaftler John O´Keefe

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