Faustball in Pfungstadt
Die Hand als "Hammer" - Kim Trautmann

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In Pfungstadt wird schon seit Jahrzehnten national und international Faustball auf hohem Niveau gespielt und dies ist bei Insidern hinreichend bekannt. Doch wie wird Faustball gespielt und was macht den Reiz aus?
Für Kim Trautmann ist dies schon seit Jahren ganz klar, denn nicht nur die Männer sind in dieser Sportart erfolgreich. Mit ihrem Team ist eine junge erfolgreiche Sportlerin aus dem Schatten der männlichen Spieler getreten. Nicht nur, dass Sie mit ihrem Mannschaft, dem TSV Pfungstadt, mehrmalige Hessenmeisterin wurde und mittlerweile in der Bundesliga spielt, auch mit der U 18 Nationalmannschaft wurde sie Welt- und Europameisterin. Demnächst wird die junge Sportlerin bei Radio Darmstadt über Faustball einiges zu erzählen haben. Wer jetzt schon Interesse an dieser Sportart hat, kann sich auf der Homepage Faustball Pfungstadt informieren.
Hier noch ein kurzer Einblick in das Regelwerk dieser faszinierenden Sportart:
Das Faustball-Spiel zählt zu den so genannten Rückschlagspielen. Zwei Mannschaften mit je fünf Spielern stehen sich auf einem 20 x 50 m großen Spielfeld (Halle 20 x 40 m), getrennt durch ein in der Mitte gespanntes Netz gegenüber. Grundidee ist es, den luftgefüllten Hohlball in der gegnerischen Hälfte so zu platzieren, dass der Gegner diesen nicht erreichen kann. Der Ball wird bei der Abwehr und beim Zuspiel mit der Innenseite des ausgestreckten Unterarms gespielt, beim Angriff mit der Faust geschlagen. Faustball ist kein saisonbedingter Sport. Im Sommer (Feldsaison) spielt man es im Freien auf dem Sportplatz, im Winter (Hallensaison) wird in der Halle gespielt. Der Ball darf zwischen jeder Berührung durch einen Spieler einmal auf dem Boden aufspringen, jedoch nur innerhalb des Spielfeldes. Pro Spielzug darf er von maximal drei unterschiedlichen Spielern berührt werden, spätestens der dritte Spieler muss den Ball ins gegnerische Halbfeld befördern. Gespielt wird nach Punkten und Sätzen. Wenn eine Mannschaft einen Fehler macht, bekommt die andere einen Punkt, auch wenn sie keinen Aufschlag hatte. Die Mannschaft, die den letzten Fehler begangen hat, macht den nächsten Aufschlag. Ein Satz endet, sobald eines der Teams 11 Punkte erzielt hat und mit mindestens zwei Punkten in Führung liegt. Die Anzahl der Gewinnsätze variiert je nach Spielklasse.Bei Turnieren wird meistens auf Zeit gespielt. Fehler (und damit Punkt für die gegnerische Mannschaft) sind zum Beispiel:
Der Ball oder ein Spieler berührt die Leine oder die Pfosten. Der Ball berührt außerhalb des Spielfelds den Boden. Der Ball berührt 2x hintereinander den Boden, ohne dass eine regelgerechte Berührung durch einen Spieler dazwischen war oder mehr als drei Spieler einer Mannschaft berühren den Ball während eines Spielzuges.

Foto: Uwe Spille
Autor:

Michael Haghos aus Darmstadt-Eberstadt

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