SPD-Fraktion in Pfungstadt warnt vor Engpässen bei der Kinderbetreuung

Swen Klingelhöfer, Vorsitzender der SPD-Fraktion Pfungstadt
„Die Entscheidung der Fraktionen CDU, UBP und FW in der letzten HFW-Ausschusssitzung verschärft die KiTa-Platzsituation erheblich“, kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Swen Klingelhöfer den jüngsten Gremienbeschluss.
CDU, UBP und FW haben nach einer langen Beratungsdauer mit einer Stimme Mehrheit entschieden, die KiTa Spatzennest aufwendig zu sanieren.

„Das führt zu erheblichen Beeinträchtigungen im Ablauf der KiTa Spatzennest“, warnt Klingelhöfer. Noch sei nicht klar, wie die Kindergartengruppen ihren Betrieb in der aufwendigen Bauphase aufrecht erhalten können. Die Situation in den nächsten Jahren deutlich entschärfen sollte ein KiTa-Neubau im Umfeld der neuen Kreissporthalle in Pfungstadts Norden. „Wir haben uns zusammen mit Grünen und FDP dafür eingesetzt hier mindestens 6 neue Gruppen zu schaffen.
Die ‚neue‘ Mehrheit aus CDU, UBP und FW wollte das nicht. Nach zähem Ringen im Ausschuss wurde zumindest ein dreigruppiger Neubau beschlossen. Das ist jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, gibt Klingelhöfer zu bedenken.
Die SPD-Fraktion stehe für den Ausbau der Kindergartenplätze, auch um den Qualitätsstandard halten zu können, der in Pfungstadt deutlich besser ist, als vom Land Hessen vorgeschrieben.
„Was jetzt passiert, hat die neue ‚Koalition‘ zu verantworten und nicht die SPD“, so Klingelhöfer und sagt weiter: „Selbst eine nachträgliche Erweiterung des kleinen Neubaus würde unter dem Strich den Steuerzahler mehr kosten, als wenn man von Anfang an eine realistische Größe beschlossen hätte“.

In der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses ging es um die Verwendung von rund 2,5 Mio. Euro Bundes- und Landesmittel, mit denen die städtische Infrastruktur verbessert werden soll. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Entscheidung über die Verwendung der Mittel in Pfungstadt an den Fachausschuss übergegen, der nun seinen Beschluss gefasst hat. CDU, UBP und FW haben dort mit 6 von 11 eine Einstimmenmehrheit.
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