Fasane – ein seltener Anblick

Sind wildernde Hauskatzen und fehlende Nahrung der Grund für ihr Verschwinden?
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Noch zur Jahrtausendwende war der Anblick eines Fasans keine Seltenheit in den Landkreisen.
Doch inzwischen sieht man nur noch selten die prachtvollen, buntgefiederten Fasanenhähne oder die braungefärbten Hennen.
Werden wir auch diese Tierart bald nur noch Ausgestopft oder im Museum Sehen?
Dem Fasan (Rebhun und Wachtel) macht auch der Hunger anfällig für Krankheiten.
Die in Ställen grassierende Geflügelpest scheint aber an ihnen vorbeigegangen zu sein.
Bürgerreporter Gido Heß appelliert deshalb an die Landwirte und die Kommunen, die Gräser und Kräuter am Rande von Straßen und Wegen, Feldern und Wiesen nicht gleich nach dem Ende der Brut- und Setzzeit Mitte Juli zu mähen: „Mit dem Bewuchs verschwinden die Verstecke und die Käfer, die vor allem die Küken brauchen" „mit dem Mähen sollte ein paar Wochen länger gewartet werden.“
Rebhuhn und Wachtel bevölkern seit Urzeiten die Naturräume in Mitteleuropa. Die intensive Nutzung der Landschaft in den letzten Jahrzehnten hat sie hierzulande nahezu unsichtbar gemacht. Zur Zeit befindet sich ein paar in der Reichelsheimer Stockwiese. Die Blühstreifen an Ackerrändern sind nützlich. Aber: „Wir legen sie an Wegen an, damit die Vielfalt das menschliche Auge erfreut. Viel wirkungsvoller wären sie in versteckten Bereichen, wo kein Hund durchgehen kann“. Es gibt aber auch Jäger in Gemeinden, die Küken und „beschlagene“ Hennen mit befruchteten Eiern aus Fasanenzuchtbetrieben holen und aussetzen, um die Landschaft zu beleben.
Es hat sich Vieles zum Nachteil der Artenvielfalt verändert: Alles ist aufgeräumt und sauber. Jede Fuge und Ritze ist dicht. Jeder Misthaufen ist abgedeckt, damit sich niemand vom Geruch belästigt fühlt.“

Sind wildernde Hauskatzen und fehlende Nahrung der Grund für ihr Verschwinden?
Seinen Lebensraum hat der Fasan vorwiegend in weiten Feldfluren gefunden, wo ihm Gehölze und Hecken Deckung bieten.

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