Im Bann von Corona

Kein Mensch kann heute sagen, wann die Corona-Pandemie überstanden ist, und wann keine Beschränkungen mehr notwendig sind.
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  • hochgeladen von Gido Heß

Unser aller Leben wurde in den vergangenen Wochen auf den Kopf gestellt. Die einen haben noch mehr Stress, arbeiten unter hohem persönlichen Risiko weiter, um die Gesellschaft am Laufen zu halten. Andere sitzen unfreiwillig zu Hause. Kindergärten und Schulen haben geschlossen, das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen. Ganze Branchen stehen vor einer Katastrophe, viele Arbeitnehmer haben ihre Jobs verloren und Arbeitgeber haben existenzielle Ängste.
Und wir stehen erst am Anfang der Krise. Wir wissen noch nicht, ob uns hier auch Zustände wie Italien oder Spanien bevorstehen, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Und was kommt nach "Corona"?
Es wird kommen das die härtesten Einschränkungen früher oder später aufgehoben werden, wenn sich die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt. Aber Bleiben wird, neben den an erster Stelle stehenden menschlichen Verlusten, auch massive wirtschaftliche Schäden, von deren Ausmaß noch gar nicht abzusehen ist. Auch wenn die Ausgangssperren aufgehoben werden, muss die Bevölkerung Regeln einhalten. Für die „Zeit danach“ gibt es schon heute mehrere Strategien. Dass Kontaktverbote und Ausgangssperren nicht monatelang aufrechterhalten werden können, scheint jedem klar zu sein.  
„Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man zur Umkehrisolation übergeht“, sagte der Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) im Interview mit dem „Spiegel“. Jüngere, gesunde Menschen könnten dann wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, ältere und vorerkrankte Patienten müssten weiter mit Einschränkungen leben. Was kommt da auf die ältere Generationen und Risiko (Kranke) Menschen noch zu? 
Die schlimmste Phase der Pandemie steht uns in Deutschland vermutlich erst noch bevor. Berichte aus Frankreich, Italien und Spanien zeigen eine Realität, die vor kurzem in unserem Leben kaum vorstellbar schien. Doch schon jetzt gibt es Diskussionen, wie weit die Solidarität gehen soll. Es klingt wie eine einfache Frage: Was sind wir bereit, für die Krise zu opfern?

Autor:

Gido Heß aus Reichelsheim

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