Leserbrief zu einer Anzeige „die Windräder im Odenwald rigoros befürwortet“ , die in einigen regionalen Blättern erschienen sind
„Nein zu Windräder im Odenwald“

Ich möchte mit dem Leserbrief zum Nachdenken anregen und Lösungsansätze am Ende aufzeigen.
Aber erst mal die Begründungen, warum ich gegen Windräder im Odenwald bin:

1. Windräder haben negative Auswirkungen auf Mensch und Tier: Schattenwurf;
Schallemissionen; Infraschall; usw.

2. Für jedes Windrad und dessen Versorgungswege müssen große Waldflächen gerodet werden.

3. Die Windräder schreddern Vögel; Fledermäuse sowie eine große Menge Insekten!
Diese Menge geht jährlich weit in den vierstelligen Bereich, in Tonnen wohlgemerkt!

4. Außerdem sind Windräder nur durch die Subventionen aus der EEG Umlage wirtschaftlich.
Diese werden für 20 Jahre gezahlt. Die Lebensdauer von Windkraftanlagen wird, von den meisten Betreibern, mit etwa 20 Jahren angegeben (bestimmt nur Zufall)

5. Die Herstellung der Windräder ist aufwändig und Teuer (für die Lebensdauer?). Aber was ist mit der Entsorgung? Denn hier fallen große Mengen an Verbundwerkstoffe an. Da stellt sich die Frage Verbrennen (Emissionen?) oder wollt Ihr den Müll dann nach Afrika senden so wie es großteils mit unserem Elektroschrott geschieht?

6. Es gibt noch viele Gründe die dagegen sprechen z.B.: bei fehlendem Wind bzw. Sonne muss Strom, aus benachbarten Länder, eingekauft werden. Der aus bubu-bösen Kohle.- Kernkraftwerken kommt; fehlende Grundlastfähigkeit und Großspeicher; Wertverluste bei Immobilien; Netzsicherheit; und und und!!!!

Ich kann nur sagen, wer zur Zeit die Windräder befürwortet, insbesondere im Odenwald, der stellt eine Ideologie über das Wohl von Mensch und Tier sowie über Ökologie und Ökonomie und der Heimatliebe. (Denn schön ist was anderes.)

Es ist schon skurril, wenn Menschen fröhlich für die Rodung unserer Wälder sind und unsere Natur und Lebewesen, durch das Aufstellen von Windrädern, mit Füßen treten!
Aber bei den FFF Demos die Wälder in Brasilien beweinen!

Eine Energiewende muss, falls nötig, durch Innovationen und in technisch sinnvollen Schritten erfolgen unter Einbeziehung von Mensch und Natur sowie Energiesicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Und nicht durch hysterischen Aktivismus!

Wie wäre es z.B. mit der Weiterentwicklung des Savoniusrotors der könnte die Probleme für Mensch und Tier reduzieren. Die Anlagen könnten auch in der Stadt aufgestellt werden, ähnlich einer Litfaßsäule. Oder Lösungen, die auf dem Kamineffekt oder Staudruck; oder... beruhen.
Deshalb mein Vorschlag, runter mit der Hysterie und wieder rauf mit dem Forschergeist.
Damit wir dem Spruch „Das Land der Dichter und Denker“ wieder alle Ehre machen können.

Andreas Jung
Reichelsheim

Autor:

Andreas Jung aus Reichelsheim

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