Seltene Tiere und Rosen bei der Radball-EM

Radball ein sehr Spannender Sport
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Die ersten Sieger der Radball-Europameisterschaft sind die
Ausrichter vom Veloclub Rheinstern. Die Macher der
Gemeinde Möhlin am Hochrhein stemmten ein CrowdfundingProjekt, um diese Titelkämpfe am Samstag auszurichten.
Über 5000 Franken kamen zusammen – vorher hatte sich
kein anderer Ausrichter finden lassen. Jetzt bewerben sich
zehn Teams um die EM, darunter mit Stein (Bernd &
Gerhard Mlady) und Sangerhausen (Erik Haedicke & Max
Rückschloß) zwei deutsche Teams.
Im vergangenen Jahr organisierte Wiesbaden die EM für
den gesamten Hallenradbereich. Eine „kleine WM“, für die
es kein da capo gab. Bedauerlich, erfreulich aber, dass
zumindest die Radballer ihre Plattform fanden, zumal der
Kunstradsport inzwischen durch den 2018 neu geschaffenen Weltcup mehr in die Öffentlichkeit rückte.
Österreich – Schweiz lautete vor Jahresfrist das Finale in
Wiesbaden. Ebenso wäre eine deutsche Beteiligung möglich wie denkbar. „Wir wollen voll angreifen und das Finale
ist auf alle Fälle unser Anspruch. Dann ist natürlich alles
möglich“, wirft Bernd Mlady den Fehde-Handschuh in den
Ring der Halle am Fuchsrain. Die Konkurrenz kommt vor
allem aus Österreich, die Abonnements-Weltmeister Patrick
Schnetzer und Markus Bröll gelten einmal mehr als Favoriten
der UEC European Championships. Die Schweiz stellt mit
drei Teams als Gastgeber das stärkste Kontingent. Eine
Wildcard ging an SUI3: die Erstliga-Aufsteiger Luc Graf und
Simon Fischler stammen vom heimischen VCR – für
Stimmung ist also gesorgt. Auch, weil die rührigen
Veranstalter keinen Eintritt erheben: internationale Partien
zum Nulltarif, ein besonderer Leckerbissen.
Damit zu den zweiten Underdogs. Das Duo aus der
Rosenstadt Sangerhausen hatte sich sein Ticket über das
Deutschland-Cup-Finale in Plattenhardt völlig unerwartet
gesichert. „Deshalb freuen wir uns echt mega, dabei zu sein
und hoffen, die eine oder andere erfahrene Mannschaft zu
ärgern“, so Max Rückschloß. „Der Plan ist, uns wieder ein
Stück weiter zu entwickeln. Als Ziel kann man sich, wenn
wir einen guten Tag erwischen, vielleicht den Einzug ins
Halbfinale nehmen. Das wäre ein großer Erfolg bei dem
starken Teilnehmerfeld.“
Klein gegen Groß also im Aargau? Das Duo aus Sachsen-Anhalt, beide 21 Jahre jung, aber
hat durchaus schon international dagegengehalten. Als U19-Europameister, beim U23-
Europacup – und dem Heimweltcup 2018 in Sangerhausen. Der Verein, 2004 gegründet,
betreibt eine gute Jugendarbeit und spielte eine starke Rolle in der 2. Bundesliga. Aber nicht
nur Radballer kommen nach Sangerhausen. Zu bestaunen gibt es die weltgrößte
Rosenausstellung auf 13 Hektar.
In Möhlin würde sich zum Beispiel der Besuch des Naturschutzgebiets Häumättli anbieten,
um seltene Pflanzen und Tieren zu begutachten. Tja, wenn nicht gerade die EM mit 27 krachenden Radball-Duellen im Fokus stehen würde…

Quelle: BDR-Medienservice

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