Neue Homepage --> jetzt barrierefrei

Für Barrierefreiheit auch im Netz

Das Internet ist heute eine der wichtigsten Informationsquellen und Kommunikationsmittel. Daran wollen natürlich auch Menschen mit Behinderung teilnehmen, was aber für Blinde oder Sehbehinderte oft schwierig ist. Deshalb hat die Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte (RBfB) jetzt ihren Internetauftritt (www.buergergemeinschaft.eu) im Hinblick auf Barrierefreiheit neu gestaltet. Im Vordergrund stand dabei u.a. die Vereinfachung von Quelltext und Seiten-Struktur, Größe der Schrift und stärkere Kontraste. "Gut strukturierter Text kann von blinden Menschen (z.B. per ´Braillezeile´) mit entsprechender Software, einem sogenannten ´Screenreader´ gelesen werden.", erläutert Vorstandsmitglied Friedrich Ahl, der die neue Homepage erstellt hat. "Bilder aber sind für Blinde unzugänglich und deshalb mit Text hinterlegt worden." Schlecht sehende Menschen seien auf starke Kontraste und Große Schrift angewiesen, um den Text der Homepage erfassen zu können. Für Menschen, die Probleme mit der Bedienung der Maus haben, ist die Navigation mit der Tastatur möglich. Der Weg zur Barrierefreiheit aber sei immer ein Prozess, sodass man sich über Hinweise auf unentdeckte Barrieren freue.

"Barrierefrei" bedeutet, dass behinderte Menschen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe den Inhalt einer Homepage lesen und verstehen können. Manchmal wird auch noch der Begriff "behindertengerecht" gebraucht, obwohl Barrierefreiheit die Zugänglichkeit und Benutzbarkeit für alle Menschen bedeutet – nicht nur für die mit Behinderungen. "Die Barrierefreiheit im Netz wird immer wichtiger, weil immer mehr Menschen sehr alt werden und deshalb schlechter sehen.", ergänzt Vorsitzender Jörg Rupp. In Deutschland werde sich die Zahl der 80-jährigen und Älteren bis zum Jahr 2050 nahezu verdreifachen, von heute knapp vier Millionen auf zehn Millionen. "Gerade die Generation der heute 20- bis 40-Jährigen wird auch im hohen Alter nicht aufs Internet verzichten wollen." In Deutschland nutzen schon heute vier von fünf Menschen mit Behinderungen das World Wide Web.

Autor:

Joerg Rupp aus Reinheim

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