Schwarzwaldbahn – Erlebnispfad

Die neue Touristenattraktion der Wasserfallstadt – der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad – soll am 6. Oktober 2012,offiziell eingeweiht werden. Diesen Termin bestätigte gestern Tribergs Hauptamtsleiterin Barbara Duffner auf Anfrage unserer Zeitung. Sie schloss nicht aus, dass eventuell noch das eine oder andere Detail noch nicht ganz fertig sein wird, "doch der Termin der Einweihung steht fest, ganz klar", betonte Duffner.
Vor der Sommerpause vergab der Gemeinderat noch letzte Arbeiten (wir berichteten).
Zuversichtlich ist auch Stadtmarketing-Leiter Nikolaus Arnold. Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten erklärt er gestern, dass derzeit an mehreren Baustellen gearbeitet wird. In den kommenden Tagen wolle die Stadt aber noch detaillierte Informationen über den Baufortschritt geben und dann auch schon erste Stationen vorstellen.
Wer bei der Einweihung alles anwesend sein wird, steht noch nicht fest, doch erfahrungsgemäß ist bei Ereignissen dieser Art es mit Politprominenz zu rechnen.
Die Kosten des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfades sind mit rund 600

000 Euro veranschlagt. Allerdings erhält die Stadt massive Unterstützung der EU. Im Rahmen des EU-Förderprogramms "Leader" wird das Projekt mit 75 Prozent bezuschusst. Mit dabei ist auch die Deutsche Bahn AG. Ihr Tochterunternehmen, die DB Regio AG wird als Projektpartner ihren Teil beitragen, erhofft man sich doch von dem einzigen Bahnlehrpfades in Deutschland neben der Image-Förderung auch eine weitere Belebung der Schwarzwaldbahn als Verkehrsmittel für den Schwarzwald-Urlauber. Die Bahn will für das Projekt in ganz Baden-Württemberg und in der Schweiz die Werbetrommel rühren.
Auch die benachbarten Gemeinden Hausach, Gutach und Hornberg sind mit von der Partie, denn ein Teil des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfades verläuft auf deren Gemarkung. In Hausach stellt die dortige Modelleisenbahn eine Attraktion dar, in Hornberg ist es vor allem das gigantische Viadukt, das eines der Höhepunkte der Strecke ist.
Auf der Triberger Gemarkung liegt allerdings der Schwerpunkt, denn der größte Teil der 38 Tunnel befindet sich dort. Dort sind auch 16 Verweilstationen vorgesehen, die sich mit Themenschwerpunkten der Bahn beschäftigen.
Da werden zum Beispiel Schienen und Schwellen zum Anfassen aufgebaut. Eine kleine Draisine wird zum Spielen einladen. Mit Hilfe einer Plattform soll ein "Vierbahnen-Blick" errichtet und der bisherige "Dreibahnenblick" ausgelichtet werden.
Ein altes Bahnwärterhäuschen soll aufgestellt werden, so die Planung. Die Themen Energie, Signaltechnik und Elektrifizierung werden anschaulich dargestellt. Ein Spiel-und Rastplatz mit einem kleinen Spielbahnhof ist ebenso vorgesehen wie eine Erinnerung an den alten Nußbacher Bahnhof, der mit Hilfe einer Kulisse nachgestellt werden soll.

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