Tolle Jugendarbeit: Nachwuchs in Emsbüren drängt in Feuerwehr

Emsbüren. Davon können die meisten Freiwillige Feuerwehren nur träumen: in Emsbüren gibt es so viel potenziellen Nachwuchs, dass die Jugendfeuerwehr inzwischen einen Aufnahmestopp beschlossen hat.

Zur Jugendfeuerwehr gehören aktuell 25 Jungen und fünf Mädchen. Riesigen Zulauf gibt es auch in die im Jahr 2011 gegründete Kinderfeuerwehr. Die jüngste Abteilung in der Emsbürener Wehr zählt 14 Jungen und sechs Mädchen.

„Der große Zulauf ist ein eindeutiges Indiz für eine tolle Nachwuchsarbeit“, zeigte sich Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Schwarz im Rahmen der Jahresdienstversammlung überzeugt.

In den meisten niedersächsischen Wehren müsse mit hohem Aufwand Nachwuchsarbeit betrieben werden. Bekanntlich ständen einige Wehren mangels Nachwuchs vor dem Aus.

Im Jahresbericht erläuterte Jugendfeuerwehrwart Björn Schüer, dass 90 Prozent der Jugendlichen bei den Dienstabenden präsent sind. Die Übungsstunden teilen sich in 61 Gesamtstunden feuerwehrtechnische Ausbildung und in 51 Stunden allgemeine Jugendarbeit auf. Zudem wurden zehn Tage für Zeltlager und Fahrten in Anspruch genommen.

Motviertes Team

Das abwechslungsreiche Angebot sei nur dank eines motivierten Teams umzusetzen. Deshalb galt Stellvertreterin Martina Hopmann sowie den Kameraden Daniel Scheffer, Thomas Flödder, Thomas Borgel, Julian Scheffer, Sebastian Borgel, Tobias Schomaker, Thomas Schütz sowie Florian Schulte Dank für die Unterstützung.

Hoch her geht es auch in der Kinderfeuerwehr bei den Dienstnachmittagen. Nach Darstellung von Kinderfeuerwehrwart Jürgen Hopmann sei die Nachfrage nach wie vor sehr groß. Gerade wurden fünf Jungen und Mädchen aufgenommen.

Die Themenvielfalt sei breit gestreut und reiche zum Beispiel von Bastelnachmittagen, Wasserspielen, Hydrantenboßeln, Stockbrotbacken, Erste Hilfe bis zum Absetzen eines Notrufes. Erfolgreich waren die Emsbürener bei der Image-Kampagne „Freiwillig, will ich!“

Dank sagte Hopmann abschließend seinem Stellvertreter Michael Egbring sowie den Betreuerinnen Linda Mers, Simone Fangmeyer und Kristin Silies für die Mitarbeit.

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