VdK unterwegs in der Eifel

Trotz des nicht ganz stabilen Wetters war das Interesse groß am Tagesausflug des Leeheimer VdK-Ortsverbandes. 60 Mitglieder und Freunde des Vereins starteten am 18. September zur Fahrt in die Eifel. Auf der Autobahn bis Rheinböllen, dann ein Stück die Hunsrückhöhenstraße entlang zur Mosel, vorbei an Bad Bertrich bis Wittlich, alle versorgt mit Kaffee und einem Frühstücksimbiss, lustig unterhalten und schon war das Ziel, Manderscheid erreicht. In der Heidsmühle, einem idyllisch gelegenen Waldrestaurant im Tal der kleinen Kyll, wurde gut zu Mittag gegessen. Anschließend ging es mit einem einheimischen Gästeführer mit dem Bus auf Erkundungstour durch die Vulkaneifel. Die Eifel- Vulkane: erstmals waren sie vor rund 45 bis 35 Millionen Jahren aktiv. Eine zweite Phase setzte vor etwa einer Million Jahren ein, sie endete mit dem jüngsten Ausbruch, dem Ulmener Maar, vor gerade einmal 10.000 Jahren. In der Region gibt es 2 Arten von Vulkanen Kegel und Maartrichter. Eindrucksvoll erklärte uns der Gästeführer die Entstehung der Kegel und der Maare, die auch das Markenzeichen der Vulkaneifel sind. 75 Maare sind nachgewiesen, 10 enthalten einen See – die „Augen der Eifel“. Viele andere Maartrichter haben sich nach der Verlandung zu Hochmooren weiterentwickelt. Vorbei an schönen Maarseen, gab es eine Rast am Weinfelder Maar, das auch Totenmaar genannt wird, da in unmittelbarer Nähe ein Friedhof liegt mit einer Kapelle. Es handelt sich um die ehemalige Dorfkirche von Weinfeld aus dem 16. Jahrhundert. Das Dorf musste zu dieser Zeit wegen der Pest aufgegeben werden. Die schöne kleine Kirche ist erhalten und wurde besichtigt. Ein weiterer Haltepunkt auf der Rundfahrt war die Lavabombe in Strohn. Dieses fast 120 Tonnen schwere Gebilde mit einem Durchmesser von 5 m ist eine geologische Besonderheit. Die Entstehung war lange umstritten, reichten doch die vulkanischen Kräfte in der Eifel nicht aus, eine derart große Kugel durch die Luft zu schleudern. Während der Ausbrüche eines Vulkans löste sich ein Stück aus der Kraterwand und rollte in den Schlot zurück. Auf ihrem Weg sammelte sie glühende Lavafetzen ein, die auf ihrer Oberfläche festklebten. Beim nächsten Ausbruch wurde die Kugel wieder nach oben transportiert, um dann erneut herab zu rollen. Dieser Vorgang ereignete sich mehrere Male, bis die heutige Größe erreicht war.
Viele neue Eindrücke konnten an diesem Nachmittag gesammelt werden. So erreichte die Gruppe nach ihrer Tour wieder die Heidsmühle, wo jeder nach Lust und Laune gemütlich Kaffee trinken und die leckeren Torten probieren konnte, bei einem kühlen Blonden und einer Brotzeit die schöne Umgebung genoss oder einen kleinen Spaziergang um den idyllischen Waldsee oder die zum Restaurant gehörenden, schön angelegten Forellenteiche machte.
In den frühen Abendstunden ging es dann über Koblenz wieder Richtung Heimat und um 21 Uhr waren dann alle wieder wohlbehalten zu Hause.

Autor:

Sigrid Köstler aus Riedstadt

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