Einmal zum Mond und wieder zurück – Junge Leeheimer Mimen begeisterten mit „Peterchens Mondfahrt“ ihr Publikum

Gemeinsam reisen Anneliese (Lisa Reinhardt), Peterchen (Mika Berz) und Herr Sumsemann (Aaron Thurn) auf den Mond.

Foto von Harald von Haza-Radlitz
www.haza-foto.com
9Bilder
  • Gemeinsam reisen Anneliese (Lisa Reinhardt), Peterchen (Mika Berz) und Herr Sumsemann (Aaron Thurn) auf den Mond.

    Foto von Harald von Haza-Radlitz
    www.haza-foto.com
  • hochgeladen von Melanie Kind

Am Samstag- (24.11.) und Sonntagnachmittag (25.11.) strömten zahlreiche Riedstädter Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern in die Leeheimer Kulturhalle, um sich das neue Theaterstück der Laienspielgruppe Leeheim „Peterchens Mondfahrt“ anzusehen.

Geprobt wurde seit den Sommerferien:

Unter engagierter Leitung von Ellen Wiesenäcker, Ulrike Urban und Angela Gerhardt studierten insgesamt 12 Leeheimer Kinder und Jugendliche den Kinderbuchklassiker ein. Viele der Nachwuchsschauspieler stehen schon seit einigen Jahren regelmäßig auf der Bühne, denn die Laienspielgruppe Leeheim insziniert unter dem Motto „Theater gespielt von Kindern für Kinder“ jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ein Theaterevent für die ganze Familie.

Irgendwo in einem Kinderzimmer:

In diesem Jahr sollte es sich um ein Thema drehen, das die Menschheit schon seit Jahrhunderten fasziniert – die Reise zum Mond. Das Abenteuer beginnt im Kinderzimmer der Geschwister Peterchen (Mika Berz) und Anneliese (Lisa Reinhardt), die gerade dabei sind, einzuschlafen, als sie von einem seltsamen Brummen aufgeschreckt werden. Als Peterchen dem Geräusch auf die Spur gehen will, entdeckt er einen sprechenden und singenden Maikäfer. Er stellt sich ihnen als Herr Sumsemann (Aaron Thurn) vor und berichtet den neugierigen Kindern von seinem tragischen Schicksal. Vor vielen Jahren wurde seinem Ur-Großvater nämlich von einem bösen Mann das sechste Beinchen geraubt. Seitdem besitzen alle Sumsemänner nur noch fünf Beine. Der Dieb wurde wegen seiner Bosheit samt des geraubten Beinchens auf den Mond verdammt.

Die Reise zum Mond beginnt:

Doch dieses bittere Schicksal möchte Herr Sumesemann, der letzte seiner Art, nun ändern. Alles was er dazu benötigt, sind zwei mutige und vor allem liebe Kinder, die noch niemals in ihrem Leben einem Tierchen etwas zu Leide getan haben. Mit Peterchen und Anneliese hat Herr Sumsemann schließlich genau die richtigen Gefährten gefunden. Unterstützt von vielen begeisterten Kindern im Publikum bringt der Maikäfer den Kindern kurzerhand das Fliegen bei und so reisen die drei hoch zum Himmel, wo sie aber zunächst einmal vom strengen aber gutmütigen Sandmännchen (Felix Tomalla) gestoppt werden. Dies bewacht mit Hilfe seiner vielen Sternenkinder den Himmel. Als es festgestellt hat, dass Peterchen und Anneliese es würdig sind, dem Käfer zu helfen, nimmt es die drei mit auf die Feier der Naturgeister, die wichtigsten Persönlichkeiten des Himmels. Die Festlichkeit findet im Schloss der mächtigen Nachtfee (Kayleigh Bunn) statt. Glücklicherweise schaffen es die Geschwister, alle anwesenden Naturgeister davon zu überzeugen, ihnen bei ihrem Vorhaben zu helfen. Mit einer großen Mondkanone wird das Trio schließlich auf den Mond geschossen. Der böse Mondmann (Liza Karpowski) merkt jedoch recht schnell, dass er da oben nicht mehr alleine ist und will die Kinder fressen. Gerade noch im rechten Moment können die Naturgeister Donnermann (Jennifer Sills), Blitzhexe (Mira Erckmann), Eismann (Falk Wiesenäcker), Regenfritz (Noah Staab), Windliese (Fabienne Schlögl) und die Sonne (Saphira Thurn) eingreifen. Gemeinsam wird der böse Mondmann besiegt und die Geschwister schaffen es noch vor Sonnenaufgang mit Herrn Sumsemann und seinem sechsten Beinchen im Gepäck zurück auf die Erde.

Begeisterung auf allen Seiten:

Eingerahmt von musikalischen Einspielungen und wirkungsvollen Lichteffekten schafften es die jungen Laien ihr Publikum zu begeistern, was sich vor allem im tosenden Applaus am Ende der beiden Aufführungen wiederspiegelte. Als die Schauspieler dann noch goldene Schokoladensterne im Publikum verteilten, war ihnen die Bewunderung der kleinen Theatergäste sicher. Denn so konnte man die Mimen in ihren teilweise selbst geschneiderten Kostümen (Hannelore Lessenich) und mit ihren professionell geschminkten Gesichtern (Dieter Bock) nun auch mal von ganz Nahem betrachten.

Ausverkaufte Kulturhalle:

Auch die Regisseurinnen und die vielen Helfer waren am Ende vor allem mit der ausverkauften Sonntagsvorstellung mehr als zufrieden. Und so dürfen sich alle Fans der Laienspielgruppe Leeheim schon auf das nächste Jahr freuen, wenn es wieder heißt "Theater von Kindern für Kinder".

Viele Bilder und Informationen rund um die Laienspielgruppe Leeheim gibt es auf www.laienspielgruppe-leeheim.de

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen