Finanzierung der Krippenplätze in Riedstadt nicht gesichert

Es gibt zwar einen Rechtsanspruch für 35% der Kinder unter 3 Jahren auf einen Krippenplatz ab August 2013, aber die Finanzierung dafür ist nicht gesichert.
Das geht aus der Antwort von Bürgermeister Amend auf eine Anfrage des Linken-Stadtverordneten Peter Ortler hervor.
Bund und Land fördern zwar in diesem Jahr jeden Krippenplatz mit 800 € monatlich, doch bei Kosten von ca. 1200 € monatlich klafft noch eine Lücke, die von den Eltern und der Stadt zu schließen ist.
Und ob die Förderung im Jahr 2013 weiter gewährt wird, geht aus der Antwort von Bürgermeister Amend nicht hervor.
„Die fehlgeleitete Familienpolitik von Bundesregierung und Landesregierung sorgt damit direkt vor Ort für große Probleme“, so Ortler in einer Pressemitteilung.
„CDU, CSU und FDP planen, Milliarden für das sogenannte Betreuungsgeld zu verpulvern, obwohl das Geld sinnvoller direkt zur Finanzierung der Krippenplätze genutzt werden könnten.“ Es sei nicht einzusehen, so Ortler weiter, dass Eltern, die auf bezahlbare Krippenplätze angewiesen sind, die Kosten für Krippenplätze selbst tragen müssten, während andere Eltern dafür, dass sie diese Kosten nicht haben, auch noch eine Prämie kassieren. Ganz zu schweigen von den Eltern, die auf Hartz IV angewiesen sind und diese Leistungen gar nicht abrufen können, weil sie auf die Regelsätze angerechnet werden.
„Und das nur, weil einige familienpolitisch rückständige Hardliner Frauen aus ideologischen Gründen aus dem Berufsleben an den heimischen Herd drängen wollen. Dabei belegen neue wissenschaftliche Erkenntnisse, dass eine frühkindliche Förderung in Kinderkrippen positiv für die weitere Entwicklung der Kinder ist“, so Ortler abschließend.

Autor:

Norman Kalteyer aus Riedstadt

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