Mehr Sicherheit auf dem Wasser und an Land

Frank Herden, ehemaliger 1. Vorsitzender des YCD, präsentiert Rettungsmittel an Bord
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  • Frank Herden, ehemaliger 1. Vorsitzender des YCD, präsentiert Rettungsmittel an Bord
  • Foto: Dr. Ralf Kasten
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Sicherheitstag beim YCD

Tag der Sicherheit beim Yachtclub Darmstadt in Erfelden

Zum wiederholten Male fand im Yachtclub Darmstadt e.V. mit Sitz in Erfelden eine Gravuraktion für maritime Gegenstände statt. Die Beamten der Wasserschutzpolizei aus Gernsheim kamen mit dem großen Polizeischiff "Hessen 7" zum Sicherheitstag nach Erfelden. Insgesamt wurden zehn Objekte graviert, meist Außenborder, aber auch der Nachen unserer Freunde vom benachbarten Yachtclub Erfelden und die vereinseigenen Handkarren wurden gekennzeichnet. Einerseits sind die gravierten Seriennummern nun bei der Polizei im System registriert und andererseits sind die gravierten Objekte auch mit einem auffälligen Aufkleber versehen. Das hilft einerseits, Diebesgut schnell zu identifizieren und andererseits, einen Diebstahl möglichst im Vorfeld zu verhindern.
Parallel gab es eine Art "Boote-TÜV": Nach einer Checkliste prüften die Beamten die Sportbootsicherheit der vorgeführten Boote. Das ist für den Schiffseigner kostenlos und hilft ihm, bei eventuellen Mängeln den Sicherheitsstandard seines Bootes zu erhöhen. Ein Schiff kann eben im Wasser nicht mal eben rechts ran fahren, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Insofern ist ein besonders hohes Maß an Sicherheit des Bootes und der Ausrüstung sowohl für die Schiffsbesatzung als auch Personen anderer Boote, die in Not sind und denen geholfen werden muss, unabdingbar. Bei bestandener Prüfung wurde auf dem Schiff ein deutlich sichtbarer Aufkleber angebracht Stichworte zum Sicherheitscheck: Acht Teilnehmer, sieben haben bestanden. Häufigste Mängel waren Verfallsdaten auf Feuerlöscher, Rettungswesten, Verbandskästen, obwohl - weil ja Privatboote - dabei so manches Auge zugedrückt werden kann. Was nicht geht, ist, dass die vorgeschriebene Beleuchtung nicht funktioniert oder nicht den Vorschriften (BSH-Prüfzeichen) entspricht. Das wurde auch unserem "Durchfaller" zum Verhängnis: Ein Bimini-Verdeck verdeckt das Toplicht. Dieses Licht wird z.B. benötigt, wenn das Schiff über Nacht vor Anker liegt.
Abends gab es zwei Vorträge: Hr. Glahe von der Firma TUNAP referierte über die Dieselpest und mögliche Dieseladditive, was auch für Autofahrer interessant war. Durch Additive kann Dieselpest verhindert werden und der Kraftstoffverbrauch gesenkt werde, sodass Umwelt und Geldbeutel geschont werden.
Vorstandsmitglied Andy Bonk und der ehemalige 1. Vorsitzende Frank Herden zeigten anhand vieler Beispiele und mit einem gelungenen Versuchsaufbau, wie LEDs an Bord Strom sparen und die Bordbatterien schonen können. Besonders warnten die beiden Fachleute allerdings vor LEDs ohne Spannungsbegrenzung oder Eignung für Spannungen bis 14,5 V: Sie sind sprichwörtlich brandgefährlich. Sie sollten auf keinen Fall eingebaut werden bzw. vorhandene unbedingt ausgebaut werden.
Den Beamten der Wasserschutzpolizeistation Gernsheim und den drei Referenten sagt der Verein vielen Dank für die Zeit und Mühe sowie die gute Beratung und die kompetenten Ausführungen nach dem Motto: Jeden Tag ein bisschen sicherer unterwegs.
Text: Dr. Ralf Kasten, Almut Lauenstein
Fotos: Dr. Ralf Kasten

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