Für niederländischen Unternehmer Jan Alblas ist der Standort Emsbüren eine Drehscheibe

Gesucht und gefunden: Das niederländische inhabergeführte Transportunternehmen alblas mit Sitz in s’Gravendeel bei Rotterdam wird sich im Jahr 2013 im Gewerbepark Emsbüren in der Nähe des Autobahnkreuzes A30/A31 ansiedeln.
Am Freitag unterzeichneten der Emsbürener Bürgermeister Bernhard Overberg und Firmenchef Jan Alblas im Beisein von Notar Karl-Hermann Kruse im Rathaus die Verträge. Overberg ist ebenso wie sein Allgemeiner Vertreter Ernst Müller auch Geschäftsführer der Gewerbepark Emsbüren GmbH.
Der Unternehmer erwarb von der GmbH ein acht Hek-tar großes Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gewerbeansiedlung Harvest Park. Alblas will zwölf Millionen Euro in die neue Niederlassung investieren. Vorgesehen ist die Errichtung eines Logistikzentrums. Dieses umfasst ein Hochregallager, eine Umschlaghalle, eine Reparaturwerkstatt für Lkw, eine Waschstraße sowie einen Büro- und Sozialtrakt. Nach Angaben des Unternehmers sollen über 50 sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsplätze geschaffen werden.
Verkehrsgünstige Lage
Zur Begründung, weshalb er Emsbüren für die siebte Niederlassung des international operierenden Transportunternehmens gewählt habe, verwies der Unternehmer auf die außerordentlich günstige Lage am Autobahnkreuz: „Unser neuer Standort soll Drehscheibe für den Nord-Süd- und den Ost-West-Verkehr werden.“
Nach den Worten des ausgezeichnet Deutsch sprechenden Niederländers transportiert das Unternehmen, dem derzeit 220 Mitarbeiter angehören, Waren aller Art, darunter auch Blumen. Man gehe davon aus, beim Blumenhandel auch mit Kunden im Emsland und im Ammerland ins Geschäft zu kommen.
Der Unternehmer und seine Ehefrau Nanda Alblas, die für das Personal zuständig ist, betonten, dass sie großen Wert auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legten. Jan Alblas dankte der Gemeinde für deren Entgegenkommen. Er verwies darauf, dass sein Unternehmen guten Lkw-Fahrern eine Chance geben wolle, aber auch Lageristen und Bürokräften.
Seine Firma habe inzwischen mit den Bauplanungen begonnen. Nach Angaben von Overberg liegen der Gemeinde bereits erste Baupläne vor. Der Unternehmer geht davon aus, dass es noch ein Dreivierteljahr dauern wird, bis alle Genehmigungen vorliegen. Der erste Spatenstich solle aber spätestens Ende 2012 vollzogen sein, versicherte er.
Overberg freute sich sehr über die Ansiedlung des Unternehmens und sicherte die weitere Unterstützung der Kommune für das Familienunternehmen zu.
Die Firma wurde 1896 durch Hendrik Alblas gegründet. Neben vielen europäischen Ländern ist das Unternehmen auch in China aktiv. In Schanghai gibt es eine Niederlassung. Zur Fahrzeugflotte gehören 120 Zugmaschinen.

Autor:

Guido Meuter aus Riedstadt

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