Laienspielgruppe Leeheim 1979 e.V. und Akkordia ’73 Crumstadt e.V. führen gemeinsam „PETER UND DER WOLF“ von Sergei Prokofjew auf

Bürgermeister Marcus Kretschmann präsentiert den rund 200 Zuschauern die Geschichte "Peter und der Wolf" (Foto: Cornelia Engel)
 
Kinder der Laienspielgruppe Leeheim stellen das Märchen ausdrucksstark szenisch auf der Bühne dar. (Foto: Cornelia Engel)
Am Samstag, 26.5.2018, begrüßten die beiden Vorsitzenden Roswitha Habermann (Akkordia) und Jochen Heddäus (Laienspielgruppe) gemeinsam über 200 kleine und große Zuschauer zum Familien- und Kinderkonzert in der Leeheimer Heinrich-Bonn-Halle und ließen wissen, wie die gemeinsame Veranstaltung unter dem Motto „Kultur schafft Verbindung“ ins Leben gerufen wurde.

Marc Fischer, der Dirigent des 1. Orchesters der Akkordia ‘73 Crumstadt e.V., hatte die Idee, das bekannte musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofjew aufzuführen. Das Akkordeon-Orchester solle die bearbeitete Original-Komposition einstudieren und die musikalische Umrahmung übernehmen. Das Thema solle szenisch dargestellt werden. So konnte die Laienspielgruppe Leeheim 1979 e.V. sofort von der Idee begeistert werden. Mit der Kindergruppe unter der Leitung der Theaterpädagogin Melanie Kind wurde ein dramaturgisches Konzept erarbeitet. Mit Marcus Kretschmann, Bürgermeister der Stadt Riedstadt, konnte der Sprecher des Märchens gewonnen werden.

Zur Eröffnung entführten die Akkordeonspieler des 1. Orchesters der Akkordia das Publikum mit dem Menschenjungen Mogli, dem Bären Balu und der Schlange Kaa nicht nur musikalisch in den Dschungel. Auf einer Leinwand wurde die stimmungsvolle Musik mit Filmszenen aus dem Disney-Film Dschungelbuch unterlegt.

Als sich dann der Vorhang der Bühne öffnete, erwarteten die Zuschauerkinder in den beiden vordersten Reihen schon gespannt die Aufführung. Marcus Kretschmann begann mit der Erzählung der spannenden Geschichte von „Peter und der Wolf“, das Orchester stimmte mit dem musikalischen Thema von Peter ein und auf der Bühne trat Peter beschwingt und fröhlich durch das Tor des Gartenzaunes. Das selbst gezimmerte und gestaltete Bühnenbild (Werner Wiesenäcker, Ulrike Urban, Ellen Wiesenäcker) zeigte Peters Garten mit dem kleinen Teich. Die Kinder stellten in bunten Kostümen und Masken (Dieter Bock) szenisch das Märchen dar, in dem Peter - trotz des Verbotes vom Großvater - gemeinsam mit dem Vöglein den hungrigen Wolf, der die Ente lebendig verschlingt, durch eine kluge List einfängt. Jede Figur des Märchens hat eine eigene Melodie - so erkennt man die Figuren sofort wieder und die Musik zeichnet das Geschehen der Geschichte nach.

Die Reaktionen und Ausrufe der Kinder im Publikum waren von Schrecken bis Erstaunen, als der Wolf (Silas Koch & Sina Dickhaut) die Ente (Finn Urban) auffraß und nur noch eine gelbe Feder im Maul des Wolfes hervorschaute. Begeisterungsrufe der Kinder waren zu hören, als auf der Bühne Peter (Luca Bonn) mit dem Seil den Wolf einfing. Gemeinsam mit den Jägern (Lilly Pfahls, Alicia Best, Jessica Urban) zogen Peter, der Großvater (Jeanette Lohr), der Vogel (Zoey Völker) und die Katze (Lina Schulz) in einem Triumphmarsch quer durch die Heinrich-Bonn-Halle.

So endete die Erzählung mit langanhaltendem, stürmischem und begeistertem Applaus für die Schauspielkinder, den Sprecher und die Akkordeonisten. Beeindruckt waren die Zuschauer vor allem von dem guten Zusammenspiel, obwohl zuvor nur zweimal gemeinsam geprobt wurde. Ansonsten studierten Orchester und Schauspieltruppe ihre Teile getrennt voneinander ein.

So ziehen nun nach über drei Monaten gemeinsamer und intensiver Proben- und Vorbereitungszeit alle Beteiligten positive Bilanz und möchten die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen bei Gelegenheit gerne fortführen, denn „Kultur schafft Verbindung“.

Homepage der Akkordia
Homepage der Laienspielgruppe Leeheim e. V.
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