Leeheimer Laienspieler mit neuer Komödie "Neurosige Zeiten" in der Kulturhalle

"NEUROSIGE ZEITEN" - Die neue Komödie der Laienspielgruppe Leeheim am 22. und 23. April 2016 um 19.30 Uhr in der Leeheimer Kulturhalle. Karten gibt es in der Apotheke in Leeheim und im Farbenhaus Rückert in Dornheim. (Foto: Harald von Haza-Radlitz (www.haza-foto.com))
 
"NEUROSIGE ZEITEN" - Die neue Komödie der Laienspielgruppe Leeheim am 22. und 23. April 2016 um 19.30 Uhr in der Leeheimer Kulturhalle. Karten gibt es in der Apotheke in Leeheim und im Farbenhaus Rückert in Dornheim. (Foto: Harald von Haza-Radlitz (www.haza-foto.com))
Sexsucht, Stalking, Menschenangst und Zwangsneurosen – das diesjährige Stück der Leeheimer Laienspieler bietet skurrile Figuren, ein hohes Spieltempo und wie immer eine große Portion Situationskomik. Am 22. und 23. April präsentieren die Mimen in der Leeheimer Kulturhalle ihre neue Komödie „Neurosige Zeiten". Die Proben und Vorbereitungen unter der Regie von Christian Suhr laufen seit Januar und nun beginnt für alle Beteiligten der Endspurt bis zur Premiere. Die Aufregung auf und hinter der Bühne steigt.

Letzte Korrekturen und Arbeit am Timing

Das Bühnenbild steht, Kostüme und Requisiten sind ausgewählt, der Text bei den 12 Hobbyschauspielern sitzt. Noch eine Woche bis zur Premiere ihres neuen Theaterstücks. Zwei Proben sowie eine große Generalprobe mit Licht und Ton stehen noch auf dem Programm, um an letzten Details und vor allem an Rhythmus und Timing zu arbeiten.
Mit viel Spaß und Freude studieren 12 engagierte Mimen die skurrile Komödie von Winnie Abel (Plausus Verlag) ein. Die nach vielen Jahren gemeinsamer Theaterarbeit gut eingespielte und bunt gemischte Theatergruppe inszeniert jedes Jahr im Frühjahr ein neues Stück. Bereits seit einigen Jahren werden die Leeheimer dabei von dem Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter der "Büchner Bühne" Christian Suhr unterstützt. Die Hobbyschauspieler profitieren immens von seiner Erfahrung und der kreativen Art und Weise, wie er die Textvorlagen dramaturgisch umsetzt, sie immer wieder zu einem höheren Spieltempo antreibt und mit ihnen gemeinsam an den einzelnen Rollen und der Figurenkonstellation arbeitet. In diesem Jahr dürfen sich die Fans der Leeheimer Mimen auf ein besonders wahnwitziges Theaterspiel freuen, denn Schauplatz der Komödie ist eine offene Wohngruppe der Psychiatrie Riedstadt. Dort stellen sich die skurrilen Bewohner die Frage, wie man denn Besuch in einer Irrenanstalt empfangen soll, ohne dass dieser merkt, dass er in einer Irrenanstalt ist.

Der ganz normale Wahnsinn in einer Irren-WG

Denn vor genau dieser Herausforderung steht die junge Agnes Adolon, Tochter einer reichen Hoteldynastie und Patientin in der Riedstädter Psychiatrie, da ihre Mutter Cécile spontan Besuch anmeldet. Doch die vornehme und kultivierte Cécile weiß nichts von der Sexsucht ihrer Tochter und glaubt, dass ihr Liebling voll und ganz im Leben steht, beruflich erfolgreich ist und in einer Villa residiert. In vollkommener Panik schmiedet Agnes einen Plan. Denn eins steht für sie fest: Ihre Eltern dürfen auf keinen Fall merken, dass sie in einer offenen Wohngruppe der Riedstädter Psychiatrie zwangsuntergebracht ist und sie dürfen vor allem den Grund dafür nicht erfahren! Irgendwie muss ihre Mutter einfach glauben, dass ihr Töchterchen ein ganz NORMALES Leben führt, in einem ganz NORMALEN Haus wohnt, in dem zufällig noch ein paar andere, ganz NORMALE Leute leben. So versucht sie inmitten des Psychiatriealltags ihrer Mutter eine heile Welt vorzuspielen. Auch ihre verrückten Mitinsassen der offenen Wohngruppe müssen kurzerhand auf Agnes Mutter wie ganz normale Menschen wirken. Eine riesengroße Herausforderung nicht nur für den zwangsneurotischen Finanzbeamten Hans, sondern auch für die manisch-depressive Künstlerin Desirée, die liebeswahnsinnige Stalkerin Marianne und den Soziophob Willi. Ein Vorhaben, das einfach nach hinten losgehen muss – vor allem weil plötzlich immer mehr ungebetene Gäste in der Wohngruppe auftauchen, darunter der nervige Beschäftigungstherapeut Rolf, eine Verkäuferin für Tupperware und der Volksmusikstar Hardi Hammer mit einer sensationsgeilen BILD-Reporterin im Schlepptau. Natürlich läuft das wahnwitzige Verwechslungsspiel am Ende völlig aus dem Ruder! Aber wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heißt überhaupt normal?

Kartenvorverkauf

Die beiden Aufführungen finden am Freitag, 22. und Samstag, 23. April 2016 in der Leeheimer Kulturhalle statt. Los geht es an beiden Abenden um 19.30 Uhr. Einlass ist bereits ab 18.45 Uhr bei freier Platzwahl. Die Karten (10,- EUR) können in der Apotheke in Leeheim (Hauptstraße 55) und im Farbenhaus Rückert in Dornheim (Gernsheimer Landstraße 36) zu den jeweils bekannten Öffnungszeiten erworben werden. Für das leibliche Wohl der Theatergäste wird wie immer bestens gesorgt sein. Zu fairen Preisen werden alkoholfreie Getränke, Sekt, Bier, Wein vom Niersteiner Weingut Raddeck, belegte Laugenstangen (Käse/Salami) sowie Schnitzelbrötchen angeboten.

Weitere Informationen und viele Bilder gibt es online unter www.laienspielgruppe-leeheim.de und auch auf Facebook („Laienspielgruppe Leeheim“).
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