Endspurt bei den Johanniter-Weihnachtstruckern
Mehr als 1.000 Pakete gehen auf die Reise

Die 25 Paletten werden in den Truck verladen. 
v.l.n.r. Armin Mack (Johanniter in Nürnberg), Arne Hoepke (Regionalverband Offenbach), Ulrich Sabisch (Johanniter Nürnberg und Truckfahrer), Sven Korsch (Regionalvorstand, Regionalverband Offenbach)
  • Die 25 Paletten werden in den Truck verladen.
    v.l.n.r. Armin Mack (Johanniter in Nürnberg), Arne Hoepke (Regionalverband Offenbach), Ulrich Sabisch (Johanniter Nürnberg und Truckfahrer), Sven Korsch (Regionalvorstand, Regionalverband Offenbach)
  • Foto: Ulrike von Knorre / Johanniter
  • hochgeladen von Ulrike von Knorre

Weihnachten steht vor der Tür und damit geht auch der Johanniter-Weihnachtstrucker in den Endspurt. „Viele Schulklassen, Kindergärten, Firmen, Vereine und Privatpersonen in der Region haben bereits Päckchen für die Aktion gespendet“, freut sich Sven Korsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Offenbach.

Viele Schulen, Kindergärten oder auch Firmen im Kreis Offenbach machen bereits seit vier Jahren, einige zum ersten Mal, bei der Aktion mit, die 1994 in Bayern ins Leben gerufen wurde. „Wenn dabei an einer Stelle besonders viele Päckchen zusammenkommen, werden diese direkt von unseren Fahrern abgeholt“, erklärt Sven Korsch. „Das ist immer ein richtiges kleines Event, bei dem alle gern mit anpacken und zusammenhelfen.“

Beispielsweise konnten die Schüler der Schulen: Oswald-von-Nell-Breuning in Rödermark (ca. 70 Pakete), der Johannes-Gutenberg in Hainburg (ca. 40 Pakete), Geschwister-Scholl-Schule (ca. 120 Pakete) in Rodgau sowie Erich-Kästner in Dreieich (ca. 30 Pakete) in der letzten Woche die Helfer der Johanniter bei sich begrüßen und halfen tatkräftig beim Beladen des LKWs mit. „Bei Gelegenheiten wie diesen bekommen wir immer wieder positive Rückmeldungen seitens der Initiatoren“, sagt Korsch. „Die Menschen schätzen es sehr, dass sie wissen, wo die gespendeten Pakete hinkommen und dass alle auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Schließlich bringen wir Johanniter diese selbst in die Zielregionen und verteilen sie dort auch zum Teil persönlich. In diesem Jahr sind auch zahlreiche Kindereinrichtungen und vor allem Privatpersonen unserem Aufruf gefolgt und haben die teilweise sehr schön verzierten oder verpackten Pakete direkt bei den Johannitern abgegeben.“

Am Donnerstag, 19. Dezember, wurden die gesammelten Pakete von einem Truck in Rodgau abgeholt. Genau 25 Paletten, mehr als 1.000 Pakete, gehen nun von hier aus auf die Reise! Die Pakete werden vom 26. Dezember bis Neujahr in mehreren LKW-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Johannitern in die Zielländer Albanien, Bosnien-Herzegowina, Nord- und Zentral-Rumänien, die Ukraine und Bulgarien gebracht. Dort werden sie in Schulen, Kinder- Senioren- und Behinderteneinrichtungen direkt an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung, Besucher von Armenküchen oder Bewohner einiger Roma-Siedlungen verteilt.

Nicht nur mit Päckchen, auch mit Spenden kann man den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen, den Transport der Pakete und die Koordination des Projektes unterstützen – über die Internetseite der Aktion, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker.
Weitere Spendenmöglichkeiten sowie Informationen zu den Weihnachtstruckern gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker.

Mehr Informationen zu den Johannitern im Regionalverband Offenbach finden Sie unter www.johanniter.de/offenbach.

Autor:

Ulrike von Knorre aus Rodgau

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