Hospizdienst – eine Unterstützung für mich?

Ambulante und stationaere Hospizdienste. Johanniter-Betreuerin spricht mit Ehepaar.
  • Ambulante und stationaere Hospizdienste. Johanniter-Betreuerin spricht mit Ehepaar.
  • hochgeladen von Ute Schmidt

Hospizbegleiterinnen und -begleiter unterstützen Schwerstkranke und Sterbende in der letzten Phase ihres Lebens durch regelmäßige Besuche und sind auch für ihre Angehörigen da.

Das Maß an helfender Nähe und schützender Distanz richtet sich dabei ganz nach den persönlichen Bedürfnissen des Erkrankten. Manchmal sind es kleine Handreichungen oder aber auch Besorgungen für die Begleiteten. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen in der letzten Lebensphase zu verbessern und Angehörige zu entlasten damit diese auch mal das Haus verlassen können um Kraft zu schöpfen oder auch in den letzten Stunden mit dem sterbenden Angehörigen nicht allein bleiben zu müssen.

„Einfühlsames Zuhören, reden oder schweigen – einfach da sein mit Herz und Sachverstand, das sind die Hauptaufgabe für unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiter“, erklärt Christina Dölle vom ambulanten Hospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Rodgau. „Oft ist es einfacher seine Vergangenheit, Ängste, aber auch Hoffnungen einer dritten, außenstehenden Person anzuvertrauen oder mit dieser offen über das Thema Tod und Sterben zu reden“, weiß sie aus Erfahrung und betont, dass selbstverständlich alle Hospizhelfer zur Schweigepflicht verpflichtet sind.

Die Johanniter stehen auch mit Rat und Tat bei Fragestellungen rund um die Versorgung zuhause oder auch bei Patientenverfügungen sowie Vorsorgevollmachten zur Seite und können weitere Hilfsangebote vermitteln. Nach einem Sterbefall werden die Hinterbliebenen nicht allein gelassen, sondern erfahrene, ehrenamtliche Trauerbegleiter sind für sie da. Gespräche können in einem geschützten Rahmen sowohl zu Hause bei den Trauernden, als auch bei einem regelmäßigen monatlichen Trauerspaziergang stattfinden.

Der Johanniter-Hospizdienst ist unter Telefon 06106 8710-25 erreichbar. Die Angebote der Hospiz- oder Trauerbegleitung sind für alle Interessenten kostenfrei und religionsübergreifend.

Autor:

Ute Schmidt aus Rodgau

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