Aufstieg ist für die Herren 50 kein Thema

Die Tennisherren 50 des SC Steinberg belegten in der Verbandsliga mit 7:7 Punkten den vierten Platz.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Steinberg – Mit 7:7 Punkten beendeten die Tennisherren 50 des SC Steinberg die abgelaufene Medenrunde in der Verbandsliga (4er) auf dem vierten Tabellenplatz. Ein Ergebnis, mit dem sich die Steinberger insgesamt zufrieden zeigten. Saisonziel war der Klassenerhalt, „an den Aufstieg brauchen wir nicht denken“, sagt Mannschaftsführer Peter Gerber.

Denn die Spieler in dieser Altersklasse sind zum einen in sportlicher Hinsicht sehr ambitioniert und ehrgeizig, sind aber zum anderen aber auch im Berufsleben in zum Teil verantwortungsvollen Positionen sehr gefordert. „Da kann es schon einmal passieren, dass der eine oder andere aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht und kurzfristig absagen muss“, erklärt Gerber und verweist in diesem Zusammenhang auf einige „unerwartete Ergebnisse“ im Verlauf der Medenrunde. So mussten die Steinberger etwa im Gastspiel bei der TSG Bürgel auf ihre Nummer zwei Kai Gehrmann verzichten und verloren überraschend mit 2:4. Ausfälle sind angesichts des kleinen Kaders (inklusive Leistungsgefälle) für die Steinberger nur schwer zu ersetzen.

Angesichts dieser unerwarteten Niederlage in Bügel verpassten die Steinberger in einer insgesamt sehr ausgeglichenen Liga eine bessere Platzierung. Während Meister BW Frankenberg mit 13:1 Punkten vorne weg marschierte und der STV Hochheim (1:13) schnell den Anschluss verloren hatte, lagen die übrigen sechs Mannschaften dicht beieinander. Den Zweitplatzierten aus Eschersheim (9:5) trennten vom Vorletzten und Absteiger Isenburger TC (6:8) nur drei Punkte. Daher kann der SC Steinberg mit seinen 7:7 Zählern sehr gut leben. Den Klassenerhalt machten die Steinberger bereits am vorletzten Spieltag mit einem klaren 6:0-Erfolg gegen Neu-Isenburg perfekt. Das letzte Saisonspiel auf eigener Anlage gegen den Ober-Mörler TC (3:3) hatte daher keine große Bedeutung mehr. Dennoch verlief der letzten Spieltag nochmals spannend. Kräftig gefordert war Siegfried Scheufele, der sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite von Peter Gerber jeweils über drei Durchgänge gehen musste. Im Einzel behauptete er sich im Matchtiebreak mit 10:5, das Steinberger Doppel siegte ebenfalls im Matchtiebreak mit 10:8.

Die beste Bilanz in der Medenrunde 2018 wiesen Siegfried Scheufele (9:4) und Kai Gehrmann (7:3) auf. Scheufele will allerdings im kommenden Jahr in der Hessenliga aufschlagen und steht den Steinberger Herren 50 daher nicht mehr zur Verfügung. Ein herber Verlust, den es zu ersetzen gilt. Ziel des SC ist daher auch in der kommenden Runde der Klassenerhalt. „Das wird sehr schwer“, blickt Peter Gerber voraus. Zum Kader in der abgelaufenen Runde zählten neben Scheufele, Gehrmann und Gerber noch Uwe Henkel und Jens-Holger von Kiesling.

Insgesamt stellte der SC Steinberg in der vergangenen Runde 24 Mannschaften, darunter 14 Jugendteams, die in Spielgemeinschaften aktiv waren. Die MSG-Projekt, eine Spielgemeinschaft der Jugendabteilungen des SC Steinberg, der SG und TG Dietzenbach, feierte 2018 seine Premiere. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial, insgesamt erfreut sich die Idee der Jugendwarte der drei Dietzenbacher Vereine aber eines sehr großen Zuspruchs und wird auf jeden Fall weiterentwickelt, um 2019 noch besser gerüstet in die Nachwuchspartien zu starten.

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